NEWS - DVF Hessen/Rheinland-Pfalz

  • 13.11.2020 Stammtisch / Programm 

    Programm: 21.12.2020

    In einer Spezialführung wird uns Christian F. Kintz durch die Ausstellung führen. Herr Kintz hat in Freiburg und Hamburg freie Kunst studiert, lebt und arbeitet in Hamburg.

    Liebe StammtischteilnehmerInnen,

    innerhalb unserer Stammtischabende planen wir in längeren Abständen einige "special events" in Form virtueller Museumsbesuche mit fotografischem Hintergrund bzw. Beiträgen von renommierten Fotografen. Mehr dazu auf der Seite Galerie unter: "special events" Neu bitte lesen!

    Walter konnte relativ kurzfristig für den 21.12. in den Hamburger Deichtorhallen einen virtuellen Rundgang buchen.Wer von euch an dieser Führung von Hernn Kintz  teilnehmen möchte, zahlt bitte bis zum 20.11. unter dem Stichwort "Deichtor" an Helmut Wagner,  Die Überweisung gilt als feste Anmeldung. Die Veranstaltung ist ausschließlich auf zahlende Mitglieder des Stammtisches beschränkt. 

    Viele Grüße Euer Stammtischteam

     

    Der Ausstellungsort:

     

    Die Deichtorhallen Hamburg in Hamburg-Altstadt zählen zu den großen Ausstellungshäusern für zeitgenössische Kunst und Fotografie in Europa. Die beiden historischen Hallen mit ihrer offenen Stahlglasarchitektur wurden von 1911 bis 1913 gebaut. Die Halle für aktuelle Kunst und das Haus der Photographie werden durch eine Dependance in Hamburg-Harburg mit der Sammlung Falckenberg ergänzt. Intendant der Deichtorhallen ist der promovierte Kunsthistoriker Dirk Luckow.  (Wikipedia)

     


    Die Ausstellung:

     
    Vom 25. September 2020 bis zum 3. Januar 2021 präsentiert das Haus der Photographie der Deichtorhallen in Hamburg die Ausstellung MATT BLACK - AMERICAN GEOGRAPHY

    Der US-amerikanische Fotograf Matt Black (*1970) ist seit 2019 Vollmitglied der Fotoagentur Magnum. Er hat in seinen persönlichen Langzeitprojekten immer wieder den Zusammenhang zwischen Migration, Armut, Landwirtschaft und der Umwelt in seiner Heimat Kalifornien und in Süd-Mexiko dokumentiert. Für sein Projekt „American Geography“ reiste er über 100.000 Meilen durch 46 US-Bundestaaten, darunter Kalifornien, Oregon, Louisiana, Tennessee und New York. Auf diesen Road Trips besuchte Black Gemeinden, deren Armutsquote über 20 Prozent liegt und die wie auf einer Landkarte miteinander verbunden werden können. Andere Projekte sind „The dry land“, in dem er sich mit der Dürre in ländlichen Kalifornien beschäftigt und „The monster“, in dem es um 43 in Süd-Mexico verschwundenen Studenten geht. Seine Arbeiten erscheinen regelmäßig in hochrangigen Magazinen und wurden schon mehrfach ausgezeichnet.


    78 Exponate der Serie American Geography bilden den Fokus der von Ingo Taubhorn zusammen mit dem Fotografen kuratierten Ausstellung.

    Mit der Ausstellung AMERICAN GEOGRAPHY von Matt Black setzt das Haus der Photographie nach Lauren Greenfield und Paolo Pellegrin die Reihe engagierter Dokumentarfotograf*innen fort, welche stark auf gesellschaftspolitische und soziale Bedingungen des Lebens eingehen. Mit seinen großformatigen quadratischen Schwarz-Weiß-Bildern und überwältigenden Landschaftspanoramen zeigt uns Black ein Land fern der unbegrenzten Möglichkeiten und eine amerikanische Gesellschaft, die größtenteils von Armut, Chancenlosigkeit und politischer Resignation geprägt ist.

    AMERICAN GEOGRAPHY konzentriert sich auf die am stärksten benachteiligten Orte und ihre Bewohner*innen in den USA und fotografierte dazu in den Wüsten im Südwesten über den Black Belt im Südosten bis hin zu den postindustriellen, ehemaligen Fabrikstädten im Mittleren Westen und Nordosten. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Wenn Fotografie dazu beitragen kann, um Fakten und Zahlen zu humanisieren, so zeigt die Karte das Ausmaß des Problems. Dieses Aufzeigen einzelner Notlagen wird damit zum Schlaglicht für ein landesweites Thema.