Stammtischbeiträge ab: 21.12.2020

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Deichtorhallen Hamburg

Die Deichtorhallen Hamburg in Hamburg-Altstadt zählen zu den großen Ausstellungshäusern für zeitgenössische Kunst und Fotografie in Europa. Die beiden historischen Hallen mit ihrer offenen Stahlglasarchitektur wurden von 1911 bis 1913 gebaut. Die Halle für aktuelle Kunst und das Haus der Photographie werden durch eine Dependance in Hamburg-Harburg mit der Sammlung Falckenberg ergänzt. Intendant der Deichtorhallen ist der promovierte Kunsthistoriker Dirk Luckow.  (Wikipedia)


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Hannelore u. Joachim Bliemeister

Hannelore und Joachim Bliemeister

Zu unserem Stammtischbeitrag am 28. Dezember 2020

Nicht die Idealvorstellung von Landschaft à la Ansel Adams, sondern die dokumentarische Sicht auf eine durch Gewerbe, Transport und Naturausbeutung geprägte und verschandelte Umwelt wurde zum Gegenstand einer neuen zivilisationskritischen Fotografie, des New Topographic Movement. Sie wirkt bis in die Gegenwart und hat letzten Endes auch unsere fotografische Herangehensweise beeinflusst. Wir möchten sowohl die unberührte Natur als auch den Einfluss des Menschen fotografisch beleuchten, und zwar oft in Panoramen und überwiegend in schwarzweißer Darstellung.

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Carola Bolte

Das zentrale Anliegen der Photographie ist das Bild. Wir leben in einer Zeit, in der Bilder uns vor allem auf kleinen oder großen Bildschirmen begegnen, seien es die allgegenwärtigen Handys, Tablets, Laptops oder Computer. Die social media haben sicher einen hohen Anteil an dieser Art, Bilder zu konsumieren. Für den engagierten Photographen kann aber sicher nach wie vor die Wirkung des qualitativ hochwertigen Bildes in der Hand oder - noch besser - an der Wand durch nichts ersetzt werden.

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Bernhard Hüsken

INTENSIVSTATION als fotografisches Projekt ist insofern besonders, als für kaum einen Fotografen die Möglichkeit besteht, Bilder dieser Art festzuhalten. Die Erklärung ist einfach: Ich hatte das Privileg eines natürlichen Zugangs zu diesem Bereich, der den Augen der Öffentlichkeit normalerweise verschlossen bleibt; ich war kein Fremdkörper, war Teil des Teams. Beste Voraussetzung also für authentische Bilder.

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Peter Ginter

Peter Ginter ist im besten Sinne Bildreporter, er berichtet uns von der Welt, nimmt uns visuell mit auf seine Exkursionen und berichtet mit großartigen Bildern. Mit seiner Arbeit steht er in bester Tradition der Magazinphotographie, die in der Zeit von Life, Time oder Harper’s Bazaar die Welt ins Wohnzimmer brachte. Dass Peter Ginter das auch in einer Zeit der Bilderflut erfolgreich schafft, liegt an der Qualität seiner Bildfindungen, die Information mit Ästhetik und visueller Sensation vereinen.

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Pierrot Men

Wenn es den Photographen der Kultur und der Menschen auf Madagaskar gibt, dann ist es sicher Pierrot Men. In unvergleichlich sensiblen Aufnahmen beschreibt er das Alltagsleben auf dieser im Osten Afrikas liegenden Insel. Seine Bilder wirken so unglaublich intim, weil er den Menschen so nah ist und er allen auf Augenhöhe begegnet. Er wird einfach als einer der ihren akzeptiert und wird schnell einfach unsichtbar. Kinder liegen ihm besonders am Herzen und sind ihm sehr zugetan. Was besonders beeindruckt sind die harmonischen Kompositionen, die angesichts der Spontaneität der Arbeiten fast unglaublich erscheinen.

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Ulrich Persch (Professor em. Harald Mante)

Professor em. Harald Mante, der in wenigen Wochen sein 85. Lebensjahr vollendet, ist der wohl wichtigste Fotodidaktiker der letzten 50 Jahre im deutschsprachigen Raum. Nach einer künstlerisch-akademischen Ausbildung widmet er sich seit den 1960er Jahren der Fotografie und beschäftigt sich seither schwerpunktmäßig mit den künstlerischen Aspekten des Mediums. Nach Lehraufträgen an verschiedenen Wirkungsstätten wurde Harald Mante 2001 als Professor für Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund emeritiert und ist weiterhin als Leiter fotografischer Lehrveranstaltungen und Kurse sowie publizistisch aktiv. 

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Wolfgang Rau

Streetphotography ist ein besonders anspruchsvoller, aber deshalb auch interessanter Bereich der Fotografie, der viele von uns interessiert. Im urbanen Umfeld Augenblicke zu finden, in denen sich das Leben besonders charakteristisch widerspiegelt, in denen die Menschen auf der Strasse zu Akteuren werden, das führt zu Bildern, die uns mitreißen können. Aber diese sehr spontane und kreative Arbeitsweise, in der es nicht so sehr um perfekte Gestaltung geht sondern um instinktives Erkennen vom entscheidenden Moment, kann auch zu Problemen führen.

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Klaus Klein

Von der Einsamkeit mit dem Treidelpferd entlang der Telegraph-Road über den Sentiero Glaciologico zur „Hinterbildgeschichte“
Gedanken und Erfahrungen zu kreaktiven Wegen. Henri Matisse sagte: “Kreativität fängt mit dem Wort ANDERS an.”
Markus Lüpertz konfrontiert seine Studenten mit der Erkenntnis: „Alle Bilder sind schon gemalt“ Was ist Kreativität in der Kunst? Nach Matisse musst du anders sein. Aber wie soll das gelingen, wenn Lüpertz weiß, dass alle Bilder schon gemalt sind.
Selbstmotivation bildet das Fundament.

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Volker Frenzel

Mein Vortrag soll aufzeigen, wie man durch serielles Arbeiten, einer eingenen Bildsprache näher kommt und sich fotografisch weiterentwickelt.  

Inhalt:  

Wettbewerbe drehen sich im Kreis und bringen fotografisch nicht weiter.Drei abgeschlossene Konzepte aus dem Beginn:
Underground, Cool City, Quo Vadis, jeweils 10 Bilder.

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Johannes Kersting

 Wenn er Farbaufnahmen vorstellt, dann handelt es sich nicht nur um farbige Photographien, sondern die Farben sind sein eigentliches Motiv. Auch wenn die von Johannes Kersting präsentierten Farben wirklich aus dem urbanen Leben gegriffen sind, werden sie in seinen Händen doch immer gleich zu einer Graphik. Enge, sehr einfühlsam gesetzte Ausschnitte und ein hoch sensibles Gespür für Farben, Flächen, Farbkontraste und Kompositionen führen zu Bildern, die einen sofort gefangen nehmen. Selten war die Auffassung der Autonomie der Farbe greifbarer. Kleine Hinweise auf den realen Bildursprung verstärken diesen Eindruck nur. 

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Peter Karbe

Sie war klein, schnell und leicht zu bedienen und ließ den Blick durch den Sucher und eine gleichzeitige Kontrolle des Umfeldes zu. Aber dieser Erfolg war auch auf die hervorragende Qualität der Leica-Objektive zurückzuführen. Das wirklich Erstaunliche ist, dass die Erfolgsgeschichte der Leica Kameras und Objektive bis heute anhält. Peter Karbe ist Managing Expert Optics and Platform/ Department Manager Development Optics bei Leica in Wetzlar. Er wird uns einführen in die aktuelle Entwicklung von Objektiven, ihr Design und ihre technischen Eigenschaften. Am 31.05.21 wird er im Photo-Stammtisch aus dem Nähkästchen plaudern.

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Andreas Perlick u. Walter Nussbaum

Abend der Kunstfotografie, Piktorialismus

Am 7. Juni 2021 wird der Stammtischabend ganz im Zeichen der Kunstfotografie, auch als Piktorialismus bekannt, stehen. Im Rahmen des genre-übergreifenden Kunstprojekts RHEIN!ROMANTIK? hat Walter Nußbaum Fotos im Rheintal angefertigt, die den tradierten Bildideen dieser Kulturlandschaft folgen. Mit seinem Foto-Beitrag, in dem er diese Bilder präsentieren wird, will er sich mit der Frage beschäftigen, inwieweit die Fotografie unabhängig vom Zeitpunkt der Aufnahme das Thema zeitlos auffassen kann. Seine Bilder stehen damit ganz in der Tradition der Piktorialisten bzw. Kunstfotografen. Diese internationale Kunstrichtung wollte zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Kunstanspruch der Fotografie durch die Anwendung von handwerklich anspruchsvollen Edeldruckverfahren festigen. Ganz ähnlich lädt Walter Nußbaum seine Bilder mit manipulatorischen Effekten im Sinne der Romantik oder des Symbolismus emotional auf. In seinem vorbereitenden Einleitungsvortrag wird Andreas Perlick einen kleinen historischen Überblick des Piktorialismus geben. 

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Lisa und Joachim Lindner

Beruflich als Fotograf in einem Medienhaus tätig, kann Joachim Lindner auch in seiner Freizeit die Kamera kaum aus der Hand legen. Technisch allerdings konzentriert er sich dabei auf das Wesentliche. Keine digitalen Mittelformatkameras, perfekte Beleuchtung oder Models begleiten ihn dann, sondern ­– oft sogar abgelaufene – Diafilme und eine Robert Rigby 4x5 Lochkamera. Über Jahre hinweg hält er so sehr persönliche Motive an den Küstenlinien der Ostsee fest. Die langen Belichtungszeiten führen zu einer ungewöhnlichen Ruhe – beim Fotografen und bei den resultierenden Bildern, zu einer meditativen Haltung der Welt gegenüber, die sich in hervorragender Weise in seinen Aufnahmen mitteilt. In kongenialer Weise schreibt seine Tochter Lisa einfühlsame Texte zu diesen Momenten der „Langen Zeit“. Fotograf und Autorin konnten wir für unseren Stammtisch gewinnen.

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Renate Meyer

Objektivklassiker aus der analogen Zeit am Sensor meiner Nikon D und ihr malerisches Bokeh

Der Begriff Bokeh stammt aus dem Japanischen und bedeutet „verschwommen“ oder auch unscharf, er beschreibt in der Fotografie den bewusst gestalteten Tiefenunschärfebereich. Bei der Entstehung eines Bokehs spielt das jeweilige Objektiv eine tragende Rolle. Durch die besonderen Abbildungseigenschaften alter, analoger Objektive an digitalen Kameras übernimmt der Tiefenunschärfebereich einen größeren Wirkungsanteil am gesamten Bild als bei modernen, korrigierten Objektiven und hat dadurch mehr als nur eine dem Hauptmotiv dienende Rolle, manchmal sogar eine malerische oder auch „dreidimensionale“. Typisch für viele Bokehs sind die durch Lichtreflektionen entstehenden Unschärfekreise.

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Martina Bilke und Volker Frenzel

In dem Projekt "metropolis" werden die Kunstformen Fotografie und Literatur miteinander verbunden. Martina Bilke, Mitglied der Darmstädter Textwerkstatt, und Volker Frenzel, Fotograf, wagen das Experiment, die gewohnte kreative Umgebung zu verlassen und zusammen etwas Neues zu schaffen.
Volker Frenzel gibt mit fotografischen Serien die Themen vor, Martina Bilke entwickelt einzelne Motive assoziativ weiter zu Texten in Lyrik und Prosa.

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Udo Krämer

Bildrauschen

Das Einstellen hoher ISO-Werte bei Digitalen Kameras wird immer wieder diskutiert, oftmals unterschätzt, ängstlich vermieden und selten ausgereizt.
Sehr schade, denn im Vergleich zu den analogen Filmen, bei denen bereits ab ISO 400 ein deutliches Filmkorn sichtbar war liegen hier die Vorteile klar bei den digitalen Systemkameras. In der heutigen Zeit sind ISO-Werte möglich, von denen man als Analogfotograf geträumt hat.

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Martina Bilke und Volker Frenzel

metropolis  In dem Projekt "metropolis" werden die Kunstformen Fotografie und Literatur miteinander verbunden. Martina Bilke, Mitglied der Darmstädter Textwerkstatt, und Volker Frenzel, Fotograf, wagen das Experiment, die gewohnte kreative Umgebung zu verlassen und zusammen etwas Neues zu schaffen.
Volker Frenzel gibt mit fotografischen Serien die Themen vor, Martina Bilke entwickelt einzelne Motive assoziativ weiter zu Texten in Lyrik und Prosa.

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Evelin Lieback

Das Vertraute ist dem kreativen Prozess nicht immer förderlich, oft inspiriert uns vor allem das Neue. Deshalb sind bei Fotografen Reisen so beliebt und Reisemotive so verbreitet. Evelin Lieback allerdings geht diesen Weg deutlich engagierter an. Als Ärztin auf Kreuzfahrtschiffen hat sie schon aus beruflichen Gründen die Welt bereist, allerdings dabei Ihre Liebe zur Fotografie nie aus den Augen verloren. Mit ihrem Vortrag, den sie am xx.xx.xx halten wird, werden wir von Ihr mitgenommen in die eisigen nördlichen Breiten und ihre Arbeiten zu Eisbergen sehen.

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Thorsten Mehlfeldt

Die Landschaftsfotografie von Robert Adams

Die Landschaftsfotografie von Robert Adams (geb. am 8. Mai 1937) fordert unsere Sehgewohnheiten heraus. Robert Adams, einer der Fotografen in der berühmt gewordenen Ausstellung „New Topographics. Photographs of a Man-altered Landscape“ (1975), präsentiert ruhige, oft als sachlich und melancholisch empfundene Landschaftsfotografien in Schwarzweiß. Dabei geht es Adams um weit mehr als bloßes Dokumentieren. Die Zurückdrängung unberührter Landschaften in Colorado aufgrund der sich immer weiter ausbreitendenden Vorstädte, Umweltzerstörung und umfangreiche Abholzungen haben Robert Adams tief besorgt. Dies drückt er in seinen wohlkomponierten Fotografien aus. Dabei zeichnet seine Fotografien eine „Schönheit“ und Ästhetik aus, die sich von einer „romantisierenden“, die ursprüngliche Natur idealisierenden Art der Landschaftsfotografie deutlich abgrenzt. Mit seinem fotografischen Stil stellt Adams daher den Mainstream der aktuellen, teils knallbunten und bemüht spektakulären Landschaftsfotografie in Frage. Dass Robert Adams vor seiner Karriere als preisgekrönter Fotograf Dozent für Englisch war und sich in Büchern und Interviews zu seiner Fotografie geäußert hat, erleichtert einen Zugang in sein umfangreiches Werk.

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Volker Frenzel "Schön ist anders"

Schön ist anders

Bilder aus dem Haus der Offiziere in Wünsdorf.

Ich konnte mich dort einige Stunden frei bewegen und fotografieren.

Nun möchte ich mit dem Plenum diskutieren, wie schön Fotos zu sein haben, damit sie erfolgreich sind.


Volker Frenzel "Gegen den Wind"

Die Nordsee im Herbst hat etwas Meditatives.

Begleiten Sie mich bei teilweise stürmischen Spaziergängen.


Bernhard Huesken

"KONSUMWELTEN"  In einem der größten Einkaufzentren Deutschlands, menschenleer und nach Einbruch der Dunkelheit, Aufnahmen zu machen, ist eine reizvolle fotografische Vorstellung. Das rege Treiben der Passanten hat sich gelegt, die gläsernen Fassaden mit ihren Spiegelungen und der besonderen Lichtatmosphäre bieten außergewöhnliche Bilder. Die Puppen in den Schaufenstern der Kaufhäuser und Ladengalerien, die dort eine Art Eigenleben zu führen scheinen, welches im hellen Tagesicht der gewöhnlichen Aufmerksamkeit entgeht, präsentieren sich dem Betrachter auf eigenartige, surreale Weise. Sogar die Parkhäuser und Warenannahmen erscheinen in der Dunkelheit in einem anderen, einem besonderen Licht.

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Volker Frenzel

Volker zeigt uns ca. 14 "Nachtpanoramen" aus Darmstadt. Für seinen Beitrag hat er 20 Minuten angesetzt.

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Helga Warnke

Die lange Geschichte eines kleinen Vereins

Vor rund 350 Jahren wurde auf dem Weinackergelände Rotwein angebaut. Dieser Tatbestand wurde von den Gründern des Gartenvereins vor rund 25 Jahren zum Anlass genommen, der zu gründenden Gemeinschaft den Namen Obst- und Gartenanlage „Weinacker“ zu geben. Nach dieser weinseligen Zeit bewirtschaftete eine Grundstücksgemeinschaft 16.000 qm des Bodens mit überwiegend Obstbäumen. Die Bäume tragen zwar Obst, aber es wurde nicht geerntet. In diesem Jahr wurden die ersten Schritte für eine Kleingartenanlage eingeleitet.

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Joachim Steurer

Die Makrofotografie entführt in unbekannte, faszinierende Welten. Hierzu gibt es eine Vielzahl an Ausrüstung und Tipps, die in diesem Beitrag vorgestellt werden. Abgerundet wird das Ganze durch verschiedene links zu Videos, die unterschiedliche Aspekte beleuchten sowie Beispielfotos.

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Axel Lischewski

Astrofotografie kann auch ohne technisch aufwendigere Hilfsmittel wie Nachführungen oder azimutale Montierungen ein faszinierender Bereich der Fotografie sein. Ich möchte gern ein bißchen Einblick in die Technik geben, mit der ich Stern- und Michstrassenaufnahmen anfertige, und auch, mit welchen Einstellungen in Lightroom die Aufnahmen am besten zur Geltung kommen. 

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Alex Timmermans

Alex Timmermans ist ein begnadeter Geschichtenerzähler. Er entführt uns mit seinen Bildern in eine geheimnisvolle Welt, in der der Sündenfall nicht stattgefunden hat, die Partnerschaft mit den Tieren nicht aufgekündigt wurde, in der Zeit noch keine Rolle spielt. Mit seinen liebenswert skurrilen Figuren führt uns Alex Timmermans vor, was von unserem eigenen Leben zu halten ist. Immer heiter, oft ein wenig melancholisch regt er uns immer zum Nachdenken an. Seine Ideen sind - man kann es nicht anders beschreiben - großartig. Sie allein würden ihn als Fotografen unbedingt sehenswert machen. Aber diese Ideen werden zusätzlich veredelt, indem sie auf nasse Kollodiumplatten belichtet werden. Diese Technik, besser unter dem angelsächsischen Begriff wet plate process bekannt, wird in den letzten Jahren wieder zunehmend eingesetzt. Die Bildsprache dieses Prozesses ist so eindrucksvoll, dass sie in vielen Bildbearbeitungsprogrammen simuliert wird. Die antiquierte Bildsprache der echten wet plates von Alex Timmermans macht seine Bilder zu Artefakten, die so wirken, als hätte man sie in einer seit hundert Jahren nicht mehr geöffneten Truhe auf einem verstaubten Hausboden gefunden, als wären sie aus einer anderen Welt, einer Fabelwelt. Selten findet man eine solche gelungene Symbiose von Bildidee und Fotoprozess.

Im Rahmen unseres einjährigen Jubiläums konnten wir Alex Timmermans als Jubiläums-Gastredner gewinnen um von ihm zu hören, welche Geschichten sich hinter seinen Bildern verbergen. Sein Vortrag findet am 4. Oktober 2021 statt und steht für alle Interessenten offen.



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Rene' Staud

René Staud, der Grandseigneur der Automobilfotografie, gehört uneingeschränkt zu den renommiertesten Werbefotografen der Welt. Dennoch begann er in jungen Jahren zunächst ganz bodenständig mit einer Lehre in einem Porträt- und Fotofachgeschäft. Erst 1971 entwickelte er letztendlich seine Präferenzen für „Stahl und Lack“ gegenüber den Schönheiten aus „Fleisch und Blut“.

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Rüdiger Schmidt

Mein Beitrag wird sich mit der nondestruktivität von Lightroom befassen, und der Panik vieler Nutzer, wenn mal „plötzlich alle Bilder weg“ sind. Evtl. noch mit der Möglichkeiten einer Katalog-Reparatur.

„Die nondestruktivität von Lightroom“  Immer wieder hört man von frustrierten Lightroom-Nutzern, dass sie Lightroom den Rücken kehren, weil „plötzlich alle Bilder weg“ waren, oder weil es zu unübersichtlich sei oder anderen Fehlern. Das muss nicht sein, wenn man die Funktion des Programmes mit seiner Katalog-Basis versteht. Der vielleicht größte Vorteil von Lightroom ist die komplett zerstörungsfreie Entwicklung und Verarbeitung der Bilder. Dazu geht Adobe den Weg der Katalogisierung, wozu aber immer erst mal ein Bilder-Import nötig ist. Nur durch die Arbeit mit Katalogen ist sichergestellt, dass Lightroom niemals ein (Original-)Bild auf dem Computer antasten wird, auch nicht bei intensivster Entwicklung desselben. Die Bild-Originale bleiben. 

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Elif Ersin Sarıgül

„ Die Schönheit und die Launen des Lebens“ nach dem Zitat:

 Today, a great deal of Western culture seems rooted in remoteness, anger, alienation, and squalor. I want people to see the beauty and whimsy in life, not its ugliness. I feel the need to reach out for its soul, its depth, and its underlying beauty. I represent a world that is possible if people act their best. It’s a world that’s slightly beyond reach, beyond everyday experience, but it’s definitely not impossible.

Elif Ersin Sarıgül beschäftigt sich mit Rodney Smith 

 

Heute scheint ein großer Teil der westlichen Kultur in Abgeschiedenheit, Wut, Entfremdung und Elend verwurzelt zu sein. Ich möchte, dass die Menschen die Schönheit und Laune im Leben sehen, nicht seine Hässlichkeit. Ich verspüre das Bedürfnis, nach seiner Seele, seiner Tiefe und seiner zugrunde liegenden Schönheit zu greifen. Ich vertrete eine Welt, die möglich ist, wenn Menschen ihr Bestes geben. Es ist eine Welt, die etwas außerhalb der Reichweite liegt, jenseits der alltäglichen Erfahrung, aber es ist definitiv nicht unmöglich.

Erzählst Du mir eine Geschichte?

Diese Frage steht wohl schon immer im Raum, wenn Menschen zusammenkommen. Geschichten waren vor allem in Zeiten, als es noch keine Filme gab, eine nicht wegzudenkende Unterhaltung. Viele Geschichten hatten aber auch erzieherische Intention, vermittelten Erfahrungen der Vorfahren oder gesellschaftliche Werte. Sie waren – ganz im Gegensatz zur heutigen Sichtweise – eher für Erwachsene als für Kinder gedacht. Die Photographie war von Beginn an eher ein dokumentarisches Kommunikationsmittel – ein Mittel der Geschichtenerzählens war sie zunächst nicht. Das das so nicht sein muß, zeigte schon Hippolyte Bayard, ein wichtiger, aber nicht anerkannter Photopionier, in den frühen 1800er Jahren, als er sich mit einem Photo als als Ertrunkener darstellte. So protestierte er gegen die ihm angetane Ungerechtigkeit. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von photographischen Geschichtenerzählern. Sowohl in der Werbung als auch in der künstlerischen Photographie spielen Geschichten nun eine bedeutsame Rolle. Wir wollen im Zusammenhang unseres einjährigen Geburtstages eine kleine Reihe ausrufen, die sich mit solchen Photographen beschäftigt. 

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Annemarie Zethof und Martijn van Pieterson

An diesem Stammtischabend haben wir Galeristen aus Antwerpen zu Gast, die uns ihre Galerie und die japanische Fotografie nahebringen wollen. Die Fotografie ist eine westliche Erfindung, die im 19. Jahrhundert von den Niederländern und Amerikanern in Japan eingeführt wurde. Diese Vertreter der westlichen Kultur brachten den Japanern die Fotografie also bei, so dass die japanische Fotografie zunächst stark vom Westen beeinflusst wurde. Später wurden jedoch spezifische Elemente der japanischen visuellen Kultur in die Fotografie aufgenommen, die sich so zu einer echten japanischen Fotografie entwickelte. Die beiden Galeristen Annemarie Zethof und Martijn van Pieterson bringen uns in inzwischen 48 Ausstellungen immer wieder neue fotografische Positionen nahe. In wunderbaren Räumen präsentieren sie in sensibel gestalteten Hängungen japanische, aber auch europäische Künstler, die sich der japanischen Bildsprache widmen. Wir freuen uns, beide Galeristen bei uns begrüßen zu dürfen, Einsichten in ihr Spezialgebiet und in einige Ausstellungen zu bekommen und zu lernen, wie eine Galerie betrieben wird.

On this regulars' evening we have gallery owners from IBASHO in Antwerp as our guests who want to introduce us to their gallery and Japanese photography. Photography is a Western invention that was introduced to Japan by the Dutch and Americans in the 19th century. These westerners thus educated the Japanese about photography and therefore there has been great Western influence in Japanese photography. However, later on specific elements within Japanese visual culture have been included into the photography that consequently developed into a genuine Japanese photography. The IBASHO gallery in Antwerp is a place to discover the visual language of Japanese photography. The two gallery owners Annemarie Zethof and Martijn van Pieterson keep introducing us to new photographic positions in what are now 48 exhibitions. In wonderful rooms, they present sensitively designed hangings of Japanese, but also European artists who are dedicated to the Japanese visual language. We are pleased to welcome both gallery owners, to gain insights into their special field and into some of their exhibitions, and to learn how a gallery is run.


Helmut Wagner "Berge im Tal – ein fotografisches Projekt"

Halt! Hier scheint es sich um einen Widerspruch per se zu handeln – konstituieren Berge doch erst ein Tal. Zudem zeigen sich alle hier vorgestellten Berge ohne Vegetation. Das scheint nur in großen Höhen möglich zu sein, in denen Trockenheit und Kälte vorherrschen, wie z.B. in Chiles Atacama Wüste. Dennoch dokumentieren viele der Bilder, dass ohne das Vorhandensein von Wasser diverse Säulen und Ausschwemmungen sowie Hangabbrüche nicht entstanden sein können. Auch bringen trockene Wetterphasen brüchiges Material ins Rutschen, in dem kein Halt mehr zu finden ist. Neben interessanten Strukturen faszinieren aber nicht minder diverse Mineralien mit verschiedenen Farbverläufen in den übereinanderliegenden oder sich vermengenden Materialschichten.
Berge zeigen sich in vielfältigen Formen; sei es als Mesa wie im Südwesten der USA, sei es als ebenmäßige Vulkankegel oder als zerklüftete Grate mit von der Erosion geformten Säulen. Nicht selten lassen sich sogar menschliche oder tierische Formen erkennen, die die Phantasie spielen lassen und Namensgeber sind.
Es ist mir ein Anliegen, mit diesem Projekt zu zeigen, dass Widersprüche im Denken und Sehen als „entweder – oder“ offenbar nicht zu dulden sind, aber auf einer höheren Ebene – hier „im Tal“ - ein normaler Teil der Realität im Sinne von „sowohl – als auch“ sind und somit gleichberechtigt nebeneinander stehen.

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Frank Kunert

Frank Kunert und seine Miniaturkulissen. Er  beschreibt mit seinen skurrilen Fotoarbeiten den Menschen nicht als vernünftiges Geschöpf, sondern höchstens als – theoretisch – zur Vernunft befähigtes Wesen. Aber welche Grundeinstellung liegt dann seinen Bildern seinen Bildgeschichten zu Grunde?
Die abstrusen Welten, die er in seinen Bildern zeigt, sind unsere ganz alltägliche gewohnten und vertrauten. Mit überhöhten und karikierten Details schafft er eine Kulisse, die auf den ersten Blick vertraut wirkt, bei näherem Hinschauen aber nicht mit der Realität übereingebracht werden kann. Nichts fehlt, einiges ist zu viel, Vertrautes täuscht über logische Brüche hinweg. Erst diese Brüche machen das uns Vertraute offenbar, hinterfragen es und offenbaren skurrile Eigenheiten unseres Handelns und Denkens, unsere Gewohnheiten. Die Bilder von Frank Kunert reizen zunächst zum Schmunzeln, machen aber dann nachdenklich, lenken unseren Blick auf uns, unsere Eigenheiten unsere Vorurteile. Fast zwingend fühlen wir uns genötigt zu fragen, ob wir selbst tatsächlich auch SO sind. Die Szenen von Frank Kunert sind so eingängig, weil sie technisch völlig überzeugend sind. Sie basieren oft auf dem liebevollen Bau von Modellen, aber vor allem anderen auf einem kreativen Humor, der aus jedem Bild hervorlugt.

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Olga Fritsche "CLICHÉ VERRE"

Diese fotografische Technik entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts aus der
Glasplattenfotografie.
Es waren die damals lebenden Maler, die ihr Motiv in eine geschwärzte Glasplatte geritzt, in der Dunkelkammer als Kontaktbogen auf Fotopapier übertragen und entwickelt haben.
Am intensivsten wandte diese Technik Camille Corot an, im 20.Jahrhundert waren es
Picasso, Man Ray u. a., die diese Technik praktiziert hatten.
Heute hat „Cliché Verre“ mehr eine künstlerische und/oder ästhetische Bedeutung, wie auch
z.B. Linoldruck. Es ist ein Hybrid zwischen Malerei und analoger Fotografie. Die digitalen Bearbeitungsmöglichkeiten der „Schwarzen Platte“ eröffnen ein weites kreatives Feld für Fotografen, die gerne was Neues, nicht Bewährtes, dafür aber Spannendes und selten Gesehenes kreieren möchten.
In meinem geplanten ausführlicheren Vortrag werde ich anhand von Bildbeispielen Näheres
erläutern. 

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Walter Nussbaum

Rheinufer / Der Rhein als Transportweg

Auch in seinem zweiten Beitrag beschäftigt sich Walter Nussbaum wieder mit dem Thema Rhein. Im Gegensatz zu seinem ersten Beitrag sind in diesem die Bezüge zur Malerei beim Bearbeiten und die Motivwahl deutlich enger gesetzt. Keine Burgen, keine nennenswerten klassisch-romantischen Passagen. Stattdessen geht es um den Rhein als Schlagader der Industrie, um eine nach ökonomischen Aspekten optimierte und in ihrer Funktionalität auf einen Transportweg reduzierte Wasserstraße.

Erzählt wird einerseits in klassischer Form mit Einzelbildern, aber auch in kleinen Bildsequenzen oder Bildstrecken, jeweils in fotografisch stark verdichteter Form. Die Bildstrecken frieren darüber hinaus die Szenarien rund um das Gesehene zeitlich ein und überspannen je nach Thema ganz unterschiedliche Zeiträume – vom Augenblick bis zu längeren, zeitgerafften Phasen. Es geht um die Veränderung eines Objektes, um den Facettenreichtum, den eine kurzfristige oder längere Veränderung mit sich bringt, wie z.B. bei der Bildstrecke „Hamburg /St. Goarshausen”, oder aber auch um nur wenige Minuten andauernde kurzfristige Veränderungen, wie z.B. bei der Bildstrecke „Die Welle”. So werden in einigen Bildstrecken die temporäre visuelle Symbiose zwischen dem ursprünglichen, dem vertrauten, ungestörten Bild und dem manchmal nur für Augenblicke dramatisch verändert verzerrten realen Bild präsentiert. Im Fokus steht das „Bild” des erlebten Augenblicks, was oft nur wenige Minuten später wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückfällt – wie die Landschaft bei einem vorbeifahrenden Zug.



Andreas Perlick

PANORAMA - Der weite Blick von Josef Koudelka

Josef Koudelka ist ein tschechisch-französischer Fotograf, geboren 1938 und immer noch aktiv. Seine fotografische Karriere begann er in den 60er Jahren des 20. Jhs. als Theaterfotograf. International bekannt, wenn auch damals noch anonym veröffentlicht, wurden seine Reportagebilder des sowjetischen Einmarsches in die damalige CSSR. Der Blick über seine Armbanduhr auf die Strasse, in der eine Demonstration hätte stattfinden sollen, aber konspirativ abgeblasen wurde, ist eines der archetypischen Reportagebilder der damaligen Zeit. Mit eindrucksvollen Bildern tschechischer Roma baute er dann seine Reputation aus. Inzwischen verbindet man den Namen Koudelka vor allem mit schwarzweißen Panoramaaufnahmen. Mit diesem ungewöhnlichen Format nimmt uns Josef Koudelka mit auf seine Reisen, sei es nach Palästina, um dort die Mauer zu Israel zu dokumentieren, oder zu den Ruinen der Welt. Die Panoramaaufnahmen von Koudelka beeindrucken durch ihre unprätentiöse Sachlichkeit, die dennoch stark emotional berühren.

Die Bildwelt des Josef Koudelka hat tiefen und bleibenden Eindruck auf mich gemacht. Ich fühle mich seiner Motivwahl nahe und empfinde die Wirkung, die von seinen Panorama-Ansichten ausgeht, faszinierend. So lag es nahe, selbst mit einer Fujica zu arbeiten. Obwohl ich natürlich noch einen weiten Weg vor mir habe, bis ich dieses Format auch nur annähernd meistern werde, möchte ich meine ersten Gehversuche dennoch vorführen. Der Vergleich des Meisters mit dem Adepten mag etwas peinlich ausfallen, wird aber verdeutlichen, wie so ein neuer Weg beginnen kann.

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Ernst Fritzemeier

Im Juni 2014 hat Ernst Fritzemeier zusammen mit 11 weiteren zahlenden Gästen eine von dem Fotografen Reiner Harscher organisierten Fotoreise durch den Norden Namibias teilgenommen. Zwei weitere, von anderen Veranstaltern organisierte Fotoreisen (Island 2016 und Kuba 2020) folgten.
Am DVF-Stammtisch des 20.09.2021 wird Ernst Fritzemeier über die Erfahrungen seiner ersten Fotoreise berichten und neben den typischen Namibia-Bildern auch mit Hilfe von „Making Of“ Bildern fotografische Einblicke in das Gruppenerlebnis „Fotoreise“ geben und über die möglichen Vor- und Nachteile vom kommerziellen Fotoreisen gegenüber selbst organisierten Reisen mit fotografischen Ansprüchen berichten.

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Alexandra Schotsch

Schon der amerikanische Photograph Garry Winogrand hat es genau gewußt – und wer würde ihm widersprechen: Women are wonderful. In seiner denkwürdigen Serie hat er die Frauen gefeiert. Alexandra Schotsch würde ihm wohl aus vollem Herzen zustimmen. Sie portraitiert Frauen in einer glamourösen Weise, die sofort berührt und den Eindruck hinterläßt, dass wir ganz besondere Persönlichkeiten in ganz außergewöhnlicher Umgebung kennen lernen dürfen. Allerdings merkt man gleich, dass die Bilder uns zwar sicher gefallen dürfen, aber wohl vor allem für die abgebildeten Frauen komponiert worden sind. Der Augenblick gehört ganz allein ihnen und soll so auch noch lange fühlbar bleiben.  Es geht nicht um die dokumentarische Präsentation von Menschen, sondern um Augenblicke der Wohlfühlens, um Selbstvertrauen, um Momente, die in Erinnerung bleiben und die das innere Wesen der Portraitierten für immer greifbar machen sollen. Es geht vor allem um Wünsche und Träume. Am xx.xx. werden wir Alex Schotsch am Stammtisch zu Gast haben und die Chance haben, mit ihr ins Gespräch zu kommen.

>> zum Programm (fehlt)  07.02.2022

Thomas Wunsch

Thomas Wunsch ist fotografisch vielfältig unterwegs, bemerkenswert sind aber vor allem seine abstrakten Arbeiten. Alltägliche Details aus dem urbanen Raum mit unmissverständlichen Zeichen der Zeit, der Benutzung, der Abnutzung werden soweit bearbeitet, bis sich Bildräume auftun, die mit dem eigentlichen Motiv nur noch marginal übereinstimmen. Texturen sind somit die Chiffren, aus denen virtuelle Landschaften entstehen, die zu betreten wir als Betrachter aufgefordert sind. Wunsch spielt auf der Klaviatur unserer Emotionen, Gedanken, Erinnerungen. Er macht den Betrachter zum Komplizen seiner Kunst. Wunschs Bildästhetik eröffnet, sobald man sich auf die Bilder einläßt, eine für Fotografie ungewohnte Tiefe und Intensität. Diese Intention unterstützt Wunsch, indem er immer das Tafelbild als Präsentationsform anstrebt. Erst wenn man vor dem hängenden Bild steht und sich auf die Details einlassen kann, gerät man wirklich in den Sog dieser Bilder. Einen bemerkenswerten Bezug haben die Werke von Thomas Wunsch zur Musik. Man könnte fast sagen, dass man hier mit visuell fixierter Musik konfrontiert wird – zurückgenommen, nachdenklich, kraftvoll, sehr weit weg vom mainstream. Am xx.xx.xx können wir den Fotografen am Fotostammtisch begrüßen.

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Ulrich Persch

Sie sind in ganz Europa verbreitet, vom Mittelmeerraum bis in den hohen Norden, und sie begegnen uns meist als steinerne Wächter oder als Symbolfiguren für Macht und Herrschaft. Aber noch vieles mehr lässt sich über diese merkwürdige Tierart herausfinden. Ulrich Persch, der in der „Löwenstadt“ Hachenburg im Westerwald zu Hause ist, hat den „Leo sapiens europaeus“ an zahlreichen Orten fotografiert und die wichtigsten zoologischen Kenntnisse zusammengetragen. Ein Beitrag, der zum Schmunzeln und vielleicht auch ein wenig zum Nachdenken anregt.

>> zum Programm (fehlt)  Vorschlag 06.09. Ubser Vorschlag ist noch nicht bestätigt !

Rüdiger Horeis

Rüdiger Horeis, Jahrgang 1948, seit 1977 Mitglied des vdav/DVF, hat 1998 in Kooperation mit dem DVF die

„Schwarz/Weiss-Arbeitsgemeinschaft Süd“ gegründet. In Zeiten der Digitalisierung der Fotografie fanden die Anhänger der analogen S/W-Fotografie immer weniger Gleichgesinnte in den DVF-Fotoclubs und man war bestrebt, diese in sogenannten „Arbeitsgemeinschaften“ aufzufangen. Das war der Start einer langen, harmonischen und erfolgreichen Gruppenarbeit. In Auszügen berichtet Rüdiger Horeis über das Erlebte in all den Jahren und orientiert sich dabei an den in dieser Zeit entstandenen Buchprojekten. Sein eigenes Buch über die „S/W-AG-Süd“ ist gerade in der Entstehung

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Bernhard Huesken

Industrielandschaften

Die Cockerill-Werke hatten einen bedeutenden Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung des jungen Belgien, das in der Industrialisierung seinerzeit den zweiten Platz in Europa hinter England einnahm. Das ist Geschichte. Das nach zahlreichen Fusionen stillgelegte Werk verfällt seit vielen Jahren, ist zu einem „Lost Place“ geworden. Fotografen, die in der Lage sind, sich einen Zugang in das Innere einer der riesigen Werkshallen zu verschaffen, bieten sich Bilder wie aus einer anderen Welt, wie die einer untergegangenen Zivilisation.

Mit der Kamera im „Kohlenpott“ unterwegs zu sein, bedeutet für mich, die Suche nach meinen Wurzeln aufzunehmen. Der Tag muss nicht sonnig, die Luft nicht sauber sein. Die mit Kohlenrauch gewürzte Luft meiner Kindheit gehört allerdings der Vergangenheit an. Das ehemaligen Thyssen-Hüttenwerks unter grauen Duisburger Wolken verlassen vorzufinden, ist mir umso mehr willkommen. Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein großer Park rund um dieses stillgelegte Hüttenwerk und einer der Ankerpunkte der Europäischen Route der Industriekultur; die ehemalige Stahlhütte wird als Denkmal instand gehalten und zieht zahlreiche Besucher an.

Den Abschluss der vorliegenden Fotografien bilden Aufnahmen vom Duisburger und Essener Stadthafen sowie der Kokerei Prosper in Bottrop.



Uli Staiger

Für das außergewöhnliche Foto muss einfach alles stimmen. Um das zu erreichen, muß man entweder sehr detaillierte Vorbereitungsarbeiten leisten oder sehr viel Glück haben. Und letztlich führen beide Wege immer nur zu Ergebnissen, die zeigen, wie es war und was der Fotograf daraus gemacht hat. Solche Beschränkungen sind aber nicht das Ding von Uli Staiger. Dazu möchte er viel zu häufig seiner Phantasie freien Lauf lassen – und seine Phantasie läßt sich nicht in den sehr engen Käfig der Realität zwängen. Deshalb hat er sich schon früh mit Photoshop-gestütztem Bildcomposing beschäftigt. Aber die Freiheit, die er dadurch erreicht hat, war noch immer nicht wirklich die, die er sich vorgestellt hatte. Erst mit der Einführung dreidimensionaler Grafiken als Bildelemente war die Bühne bereitet für die montierten Phantasien des Uli Staiger. Es ist wohl nicht völlig aus der Luft gegriffen, wenn man ab und zu an Pixart-Filme und Konsorten denkt. Am xx.xx.202x wird uns Uli Staiger mitnehmen in seine Phantasiewelten und uns auch einen Blick hinter die Kulissen gewähren.

>> zum Programm 06.12.2021






 

Michael Paul Romstöck

Michael Paul Romstöck (*1992) ist Fotograf und lebt und arbeitet in Essen. Er studierte an der Bauhaus Universität in Weimar und der Folkwang Universität der Künste in Essen, wo er 2021 seinen Master-Abschluss bei Prof. Elisabeth Neudörfl und Prof. Elke Seeger absolvierte.

Seine Arbeiten bewegen sich weitestgehend im Kosmos der künstlerisch-dokumentarischen Fotografie. Die Auseinandersetzung mit Kultur, Landschaft, Geschichte und den Auswirkungen der Menschheit auf ihre Umgebung sind dabei wiederkehrende Themen. Obgleich sich sein Interesse auf eine ehemalige NS/US-Militärkaserne in Unterfranken, eine installative Maschine ohne Funktion in der Steiermark oder eine offene Thematik wie „das Wetter“ richtet, erforscht Romstöck seine Arbeitsweise stets neu und vermisst dabei immer wieder die Grenzbereiche von Dokument und Abbild. 

Seine letzte Arbeit „zur Linde" erschien Anfang 2021 als Fotobuch (Verlag Kettler). Mit einer analogen Großformatkamera zog er durch Deutschland, um die Schwarz-Weißen Aufnahmen von Lindenbäumen sowie damit konnotierten Orten anzufertigen. Als Symbol steht die Linde (nicht nur) in der dt. Kultur seit jeher für Liebe, Gerechtigkeit und Gemeinschaft. Untersucht wurde, wie sich die verschwundenen Denkmale bis Heute zeigen und wie Sie sich zu einem deutschen Nationalmythos verhalten. Dabei stellt Romstöck Fragen zur sog. „heimatstiftenden“ Symbolkraft und zu Geschichte, Umwelt und Identität, wobei sich die zeitliche Verortung stellenweise aufzulösen scheint. Am xx.xx.2022 wird er über seine Arbeit berichten.

Herbert Kohtes

"Moderne Architekturfotografie"

Dieser Vortrag soll meine Art der fotografischen Darstellung moderner Architektur im urbanen Raum zeigen.
Mir geht es dabei um eine Verstärkung der vom Architekten angelegten grafischen Strukturen.
Auch als Dozent der Volkshochschule Koblenz möchte ich den Teilnehmern meiner Architektur-Fotokurse vermitteln, prägnante Architekturelemente wie Formen, Flächen und Linienführung, aber auch Rhythmus und Harmonie zu erkennen und daraus ein fotografisches Bild zu gestalten.
Für ein optimales Bild müssen auch Licht, Farben und Kontraste aufeinander abgestimmt werden. Die gewählte Perspektive sowie der Bildausschnitt bestimmen dann letztendlich das Bild.
Die Bildwirkung kann nüchtern und kühl, aber auch emotional sein. Auf jeden Fall soll der Zeitgeist zum Ausdruck kommen.
Meine Bilder wurden teils analog und teils digital aufgenommen. Hierbei bevorzuge ich die Darstellung in Schwarz-Weiß.
Ich zeige Fotos aus Koblenz, Frankfurt und Paris.


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STÄDEL MUSEUM Frankfurt

Ilse Bing, Karl Blossfeldt, Margaret Bourke-White, Hugo Erfurth, Alfred Erhardt, T. Lux Feininger, Trude Fleischmann, Lotte Jacobi, Adolf Lazi, Madame d’Ora, Lucia Moholy, Martin Munkácsi, Albert Renger-Patzsch, Alexander Rodtschenko, Erich Salomon, August Sander, Hugo Schmölz, Friedrich Seidenstücker, Umbo, Dr. Paul Wolff, Yva – alle diese großartigen Fotografinnen und Fotografen der Weimarer Republik werden aktuell im Städel-Museum gezeigt. Sie alle stehen für das Neue Sehen, das sich damals in Deutschland entwickelte, für die Fotografie der Moderne in seiner ganzen thematischen Breite. Die Mehrzahl der gezeigten Arbeiten werden – natürlich zusätzlich zu den Originalabzügen – im Kontext der damals vorgesehenen Nutzung präsentiert, also als Buch- oder Plakat-Illustrationen oder als Werbeabbildungen. Der Fotostammtisch lädt zu einer online-Begehung der Ausstellung ein. Am 26. August 2021 um 18.30 Uhr können Sie sich die oben genannten Fotografinnen und Fotografen zu sich nach Hause holen – inklusive einer Führung mit vielen Informationen.


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Hans-Juergen Burkard


Der Fotojournalist Hans-Jürgen Burkard erhält den renommierten Dr.-Erich-Salomon-Preis 2021 der Deutschen Gesellschaft für Photographie DGPH für sein Lebenswerk. Sehr viele andere Preise hat er schon zugesprochen bekommen. Er ist wohl einer der weltbesten Reportage-Fotografen, immer neugierig auf die Welt, auf Neues. Es ist nicht das gute Bild, das ihn treibt, sondern die gute Reportage, in der seine hervorragenden Bilder die Stars sind. Er bringt die Welt zu uns nach Hause, macht sie verständlich, ist den Menschen immer auf der Spur. Seine Bilder zeigen nie nur, sie berichten, erzählen, hinterfragen, sie zeigen Orte, die wohl nur wenige Menschen selbst erleben können. Er hat schon fast alles gesehen und über fast alles berichtet. Seine große Stärke ist es, nicht allein arbeiten zu wollen, nicht nur auf seine Bilder zu setzen, sondern ganz bewußt Partner zu Wort kommen zu lassen, Textautoren zum Beispiel oder – ganz aktuell – deutsche Liedertexter. Nach fast 50 Jahren fotojournalistischer Arbeit in der ganzen Welt ist er zurückgekehrt in seine Heimat Deutschland. Mit dem geschulten Blick entdeckt er sie neu. Und er tut dies unorthodox – wen mag das verwundern. Von selbst ausgesuchten Liedtexten angeregt findet er die Bilder, auf die die Lieder gewartet haben. Hans-Jürgen Burkard wird uns am 20.12..2021 kleine Einblicke in sein unglaubliches Leben erlauben. Wir freuen uns, dass er sich für uns Zeit nehmen will.

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André Mühling

André Mühling betreibt in München seit mehr als 20 Jahren ein Fotostudio, in dem er sich mit dem Schwerpunk Stilllife und Architektur um Kundenwünsche kümmert. Daneben betreibt er allerdings schon lange ein hochinteressantes Langzeitprojekt mit dem Thema Landschaft. Mit einer speziell konstruierter Großbildkamera fängt er den gesamten Bildkreis seiner Objektive ein. Ohne die für uns so selbstverständliche rechteckige Begrenzung sind seine Bilder kreisrund und weisen eine magische vignettierende Begrenzung auf, die mit der Abbildungsleistung der Objektive zusammenhängt. So gewinnen selbst altbekannte Motive eine Aura des Außergewöhnlichen, sie gewinnen vollkommen selbstverständlich unsere Aufmerksamkeit. Wir entdecken mit André Mühling die Welt neu, sei es München, Sardinien, Italien, seien es einfach Bäume. Obwohl runde Bilder, auch Tondos genannt, in der Kunstgeschichte wohlbekannt sind, sind sie uns als Fotoarbeiten so unvertraut, dass Mühlings Motive sofort den Fotografen erkennen lassen. Bei seinem Besuch bei uns am Stammtisch am xx.xx.2022 wird uns André Mühling über seine Arbeiten und seine Ideen berichten.

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Pekka Helstelä

Täglich 10.000 Schritte und mindestens 2 Bilder‘. Unterwegs mit der besten Kamera der Welt: Der Kamera, die immer dabei ist. Pekka Helstelä berichtet aus seinen Erfahrungen mit der Smartphonefotografie Er nimmt uns mit auf die Straßen von Berlin, blickt auf Naheliegendes, aus dem Rahmen Fallendes, stets offen für die zufällige Begegnung. Ein Einblick in die Möglichkeiten der Alltagsfotografie jenseits von Instagram und Co.
Dauer der Präsentation von bis zu vier thematischen Serien à 15 Bildern mit Erläuterungen zur fotografischen Vorgehensweise ca. 40 Minuten plus 20 Minuten Austausch.


Udo Krämer

Nah- und Makrofotografie

Nach einer Einführung über die Grundlagen wie Schärfentiefe, Blendeneinstellung, Aufnahmeabstand und Vergrößerungsfaktor, werden die verschiedenen Möglichkeiten bzw. die Geräte wie Objektive, Zwischenringe, Nahlinsen und weiteres Zubehör vorgestellt und anhand von Bildbeispielen die Abbildungsmaßstäbe gezeigt.

Weitere Inhalte sind die Nahfotografie mit dem Weitwinkelobjektiv, sowie eine Beispielserie über den Schärfeverlauf mit dem Tilt/Shiftobjektiv im Tilt-Modus.

Bildbeispiele des Autors runden die Präsentation ab.


Nina Welch-Kling

„on the street“


Nina Welch-Kling ist wohl eine Idealbesetzung, wenn es um Gäste für unseren Stammtisch geht. Geboren ist sie in Schweinfurt, sie lebt aber in New York City. Sie hat in Chicago ihren Bachelor of Fine Arts gemacht, ihren Master of Architecture in Los Angeles. Ihre Passion ist die Fotografie in den Strassen von New York. Besser kann man es wohl kaum treffen. Sprechen können wir mit der Fotografin deutsch, zeigen wird sie uns ihre sehr besondere Art der street photography aus der wohl für dieses Genre prädestinierten Stadt. Sie arbeitet sowohl schwarzweiß als auch in Farbe, immer aber mit einem scharfen Block auf außergewöhnliche Momente in der großen Stadt. Insofern ist nicht die klassische street photography ihr Thema, sondern ihre Suche nach dem besonderen Augenblick mit außergewöhnlichem Licht und bemerkenswerter Atmosphäre. Ihre Bilder profitieren enorm durch die breite Ausbildung in Sachen Bildwirkung, Graphik und Gestaltung, die ihre Bilder immer zu Hinguckern machen. Wir freuen uns sehr auf unseren großartigen Kontakt in „The Big Apple“.


Elif Ersin Sarıgül

Weder Gast noch Arbeiter

Als ich 2016 im Alter von 33 Jahren aus der Türkei nach Deutschland zog, wurde mir klar, dass von mir erwartet wurde, anders zu sein, als ich bin. Es gab bestimmte Erwartungen, wie ich mich verhalten sollte, was ich mögen sollte, was ich tun oder nicht tun sollte. Ich war nicht der Einwanderer, den manche von mir erwartet hatten. Ich hatte das Bedürfnis zu zeigen, wer ich bin und auch, dass ich nicht außergewöhnlich bin. Ich fühlte mich nicht außergewöhnlich und das wollte ich beweisen. Ich benutzte die Fotografie als Werkzeug, um meine Identität zu erforschen und auszudrücken, indem ich andere Menschen fotografierte. In gewisser Weise war dies ein Versuch, der Gesellschaft, in der ich versuche, mein neues Kapitel in meinem Leben aufzubauen, zu zeigen, wer ich bin.

Warum wandern Menschen im 21. Jahrhundert nach Deutschland ein? Was hinterlassen sie in ihrem Heimatland? Was tragen sie mit? Wer sind sie? Das Projekt geht den Antworten auf diese Fragen nach, indem es die Geschichten von Menschen visualisiert, die in den letzten Jahren aus der Türkei nach Deutschland gekommen sind. Mit Porträts, die an Orten aufgenommen wurden, an denen die portraitierten Menschen leben, ist es mein Ziel, diese Menschen den Betrachtern näher zu bringen.




Vera Wolber

Ein Wahrnehmungsbericht von Vera Wolber

 Miksang steht für kontemplative, ruhige Fotografie, die auf Achtsamkeit und Gelassenheit basiert. Diese meditative Form der Fotografie legt ihren Fokus auf den Prozess der Wahrnehmung. Dabei tritt „klares Sehen“ und „tiefes Bemerken“ an die Stelle von Denken und Bewerten. Die frische Wahrnehmung in Stille macht die Freude am Moment und das Staunen über Alltägliches erlebbar. Miksang steht für das Fühlen losgelöst vom Objekt.

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Götz Walter

"Wir Photographen haben ständig mit Dingen zu tun, die unaufhaltsam verschwinden.... Innerhalb der Bewegung gibt es einen Moment, in dem alle Elemente sich in Harmonie befinden. Diesen Moment muß die Photographie erfassen und seine Balance für immer festhalten." (Henri Cartier-Bresson, "Der entscheidende Moment").
 
Der Beitrag will mit eigenen Bildern und mit einem Blick auf Henri Cartier-Bresson und den ostdeutschen Fotografen Roger Melis einen Diskussionsanstoß liefern.



Andreas Perlick

KITZMANN von Andreas Perlick Bier ist in Franken nicht nur Lebensmittel, sondern Kulturgut. Deshalb klang es wie ein Paukenschlag in Erlangen, als im September 2018 die Traditionsbrauerei Kitzmann nach 300 Jahren Betrieb ihren Betrieb einstellte. Wir, das heißt der Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik der Universität Erlangen, betreiben eine kleine Lehr- und Forschungsbrauerei und hatten mit Kitzmann kooperiert. So konnte ich schnell den Kontakt aufbauen und bekam tatsächlich eine Fotoerlaubnis. An drei Vormittagen erkundete ich das Kitzmanngebäude und hielt es mit meiner Lochkamera visuell fest. In den folgenden Tagen wurde das Gebäude dann endgültig geschlossen und die Brauereianlagen wurden abgebaut. In meinem Vortrag werde ich ein Büchlein vorstellen, dass ich mit den damals entstandenen, inzwischen historischen Bildern erstellt habe. 




Ernst Fritzemeier "People-Fotografie"

Ein Erfahrungsbericht von Ernst Fritzemeier

Menschen zu fotografieren ist für viele Fotografen eine Herausforderung, die sie aus verschiedenen Gründen nicht angehen. Dabei kann die People-Fotografie neben beeindruckenden Bildern auch wertvolle soziale Kontakte bringen, die sonst so nicht zustande kommen würden.

Ernst Fritzemeier berichtet aus seinen Erfahrungen mit der People-Fotografie im privaten als auch im beruflichen Umfeld sowie bei Portrait-Shootings und bei der Street-Fotografie. Er teilt seine Erfahrung, worauf es ankommt, um ausdruckstarke Bilder von Menschen zu fotografieren. Dieses illustriert er mit Hilfe entsprechender Bilder aus seinem Portfolio.




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Adolf Eberle "Fotostadt Venedig: 1 Die Kunstbiennalen"

Schon fast zwei Jahrzehnte besuchen meine Frau und Ich Venedig zur Biennalezeit. Durch die Biennale wird dieser einzigartige Ort noch interessanter. Hunderte von Künstlern präsentieren Ihre Werke verteilt über die Stadt, auf dem Arsenale-Gelände, den Giardini mit den Länderpavillions und in Palästen und auf Plätzen. Meine Fotos waren anfangs mein Reisetagebuch um später zuhause die Eindrücke noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Mitgliedschaft  in einem Fotoclub  inspirierte mich dann „neue Bilder“ in diesen Bildern zu sehen und damit Geschichten zu erzählen.


Eckhard Koch "Die Beelitzheilstätten"

Eine Fototour durch die Beelitzheilstätten.

Zwischen 1898 und 1930 lies die Landesversicherungsanstalt Berlin die Beelitz-Heilstätten errichten. Behandelt wurden vorwiegend Personen aus der Mittel- und Unterschicht. Mit 60 Gebäuden auf einer Gesamtfläche von rund 200 Hektar handelt es sich um einen der größten, denkmalgeschützten Krankenhauskomplexe im Berliner Umfeld. 

Das später von der Roten Armee genutzte Gelände ist heute ein Eldorado für Lost-Place-Fotografen. 2019 hatte ich Gelegenheit an einer von "go2Know" organisierten Tour teilzunehmen.



 

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