Liebe Besucherinnen und Besucher,

Sie befinden sich auf der Seite des DVF-Fotostammtischs.  Wir sind eine Gruppe aktiver Amateurfotografinnen und Amateurfotografen, die sich alle zwei Wochen montags um 19 Uhr zu einem virtuellen Stammtisch trifft.

Detaillierte Informationen zum Stammtisch zu Kontaktaufnahme, Fragen und Anregungen u.a. finden Sie unter  

 ℹ️ Der Stammtisch


Zugang zum Stammtisch

Bitte drücken Sie den grauen Buttons "zum Stammtisch" 


ℹ️ zu Zoom




Programm

(Stammtisch-Programm der kommenden Abende)

Info-Brief

(Programmvorschau für den kommenden  Monat) 

Themenwochen

(Ein Thema mehrere Beiträge)

Archiv

(Alle Beiträge (nur Text) seit 2020)

Wir möchten das Projekt "Tell a Story" einem größeren Interessentenkreis zugänglich machen.
Dazu wird es am 30. Oktober um 15:00 Uhr eine Zoomkonferenz geben, in der jeder Autor seine Arbeit in 5 Minuten dem Plenum vorstellen kann. Hier ist es möglich den Weg zu der Bildidee oder auch die Entstehung kurz zu skizzieren. Auch sind Fragen an die jeweiligen Autorinnen möglich.



Unser nächster Stammtisch findet statt am:


30.10.2021 / Samstag / 15 Uhr


Volker Frenzel Sonderstammtisch "Tell a Story" 


01.11.2021

19 Uhr


Zu Gast beim Stammtisch: Olga Fritsche "CLICHÉ VERRE"
Helmut Wagner "Berge im Tal – ein fotografisches Projekt"

 

Die  Beiträge sind öffentlich! 



 

 

ℹ️ Gäste: gerne gesehen!




Liebe Organisatoren des Stammtisches, herzlichen Glückwunsch und vielen lieben Dank für Euren nun 1-jährigen Einsatz. Die Mühen, die Ihr im Vorfeld hattet und bis heute habt, zahlen sich wirklich aus. Es ist immer wieder spannend und anregend, Euch alle Online zu treffen und darüberhinaus echte Profis kennenzulernen.


(..)  Den Stammtisch am 30.8. habe ich in guter Erinnerung. Der Referent sowie seine Darbietungen waren sehr eindrucksvoll und faszinierend.

Gerne würde ich an Ihrem nächsten Foto-Stammtisch am 4.10.2021 als Gast teilnehmen.


[..] das war ein toller Foto-Stammtisch. Sehr präzise moderiert und hochinteressante Beiträge! Es hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich freue mich auf eine Einladung zum nächsten DVF-Stammtisch [..].

 







„Metropolis“ – Texte und Bilder im Dialog (9.10. – 30.11. im Kennedyhaus, Kasinostr. 3, Darmstadt)

Vernissage am 09.10. um 18:00 Uhr

Texte von Martina Bilke, Karlsruhe; Fotos von Volker Frenzel, Alsbach

Martina Bilke und Volker Frenzel führen in diesem interdisziplinären Projekt Texte und Fotografien zusammen. Im Dialog erschaffen sie gemeinsam etwas Neues.
Frenzels Vorliebe gilt der Fotografie im urbanen Raum. Er präsentiert diese Bilder als Serien, teilweise einzeln gedruckt aber auch als Tableaus. Er zeigt klassische Straßenfotografie, die sich über das Thema zu einer Serie formt, z.B. „ Kreuzberger Profile“, aber auch sehr formal gestaltete Arbeiten wie die „Kunst des Sitzens“.

Martina Bilke verdichtet Fotomotive zu Miniaturen in Prosa und Lyrik. Die Texte beschreiben oder erklären nicht, sondern entwickeln spielerisch die visuellen Motive weiter. Wortassoziationen, Zitate, Klang und Rhythmus formen sprachliche Varianten der Bilder oder Gegenstücke dazu.


1te reale Ausstellung „RHEIN!ROMANTIK?“ vom 10-23 Oktober / Rheinfelshalle St. Goar von 11:00 – 18:00 Uhr / bzw. M. 13-20 Uhr / es gelten die aktuellen Hygienemaßahmen

Pressemitteilung zur Ausstellung RHEIN!ROMANTIK?2029 in der Rheinfelshalle Sankt Goar.
Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der angehängten Broschüre

Broschüre

Die erste, aufgrund der Corona-Pandemie, virtuelle Ausstellung wurde am 23.06.2021 eröffnet.
In ihrem Grußwort hebt Ministerpräsidentin Malu Dreyer hervor: „wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement in unserem Land ist. Etwa die Hälfte der Bürger und Bürgerinnen in Rheinland-Pfalz ist ehrenamtlich aktiv, viele davon im kulturellen Bereich. Ohne ihre Kreativität und ihre Energie wäre eine solche Ausstellung gar nicht möglich.“ Herr Landrat Frank Puchtler (Rhein-Lahn-Kreis) betont: “ Kunst- und Kulturschaffende aus der Region sind dabei wesentliche Experten für den Genius Loci der imposanten Kulturlandschaft des Mittelrheins. Künstler, die mit unserer einzigartigen Region vertraut sind, vermögen durch ihr künstlerisches Schaffen den Geist der Region heraus zu kitzeln, zu pointieren, sichtbar, fühlbar, hörbar und spürbar zu machen.“ Dr. Roland Pietsch (BUGA-Freunde Mittelrhein) wünscht „der Ausstellung, ihren Initiatorinnen und Initiatoren, den Künstlerinnen und Künstlern, und dem, unserem gemeinsamen Weg bis zur, während der … und vor allem auch im Anschluss an die Bundessgartenschau … die verdiente Freude und Anerkennung für das große Engagement für die BUGA 2029, den Besucherinnen und Besuchern Muße, große Vorfreude und Begeisterung. Prof. Dr. Beate Reifenscheid Direktorin / Director Ludwig Museum resümiert; “ Es ist die Inspiration, die dieses Welterbetal in sich trägt, und die ihrerseits einmündet in eine künstlerische Begegnung, sei nun sehend realistisch oder doch verträumt idealisierend. Da stellt sich dann auch nicht vordringlich die Frage, ob das alles Kunst sei, sondern vielmehr wiegt der Aspekt, dass hier etwas im Dialog mit den landschaftlichen Erkundungen und Betrachtungen entsteht: gleichsam als ein subjektives Echo.“
Diese und weitere Vorworte begleiteten die corona-bedingte virtuelle Eröffnung von RHEIN!ROMANTIK?2029 23.06.2021. Doch die beste digitale Version kann den Anblick der Originale nicht ersetzen.
Am 10.10.2021 um 11 Uhr startet endlich die erste reale Ausstellung in der Rheinfelshalle Sankt Goar. In den drei Etagen des Foyers präsentieren das Kunst-Spektrum Bingen, die Projektgruppe des Foto-Clubs Koblenz und der Filmclub Deinhard Koblenz mehr als 100 Exponate der Fotografie, Malerei sowie Skulpturen, Objekte und Videos.
Die Ausstellung ist täglich von 11-18 Uhr geöffnet, mittwochs von 13-20 Uhr und endet am 23.10.2021.
Sankt Goar ist der Auftakt zu einer Reihe von Ausstellungen, die entlang des Mittelrheintals folgensollen - mit dem Ziel der thematischen Integration in die BUGA bis 2029.

 

RHEIN!ROMANTIK?2029.

Mit kreaktiven Grüßen

Helmut Wagner, Walter Nussbaum, Adolf Eberle vom Projektteam des Foto-Clubs Koblenz und
Klaus Klein vom Kunst-Spektrum Bingen




Retrospektiv


Pressestimmen

("Klick" auf das Datum --> Programm bzw. weitere Informationen)

DVF-Journal 9-2021 "Martina Bilke Volker Frenzel / Helga Warnke"
DVF-Journal 9-2021 "Tell a Story"

DVF-Journal 9-2021 "Einjähriges"


DVF-Journal 7-8/21 Joachim und Lisa Lindner "Lange Zeit" 
  05.07.2021
DVF-Journal 7-8/21 Wolfgang Rau (Streetfotografie) 21.06.2021
DVF-Journal 7-8/21 A.Perlick/W.Nussbaum (Kunstfotografie07.06.2021

DVF-Journal 6//21 Pierrot Men (Nachlese) 15.03.21
DVF-Journal 6//21 Andreas Perlick (Piktorialismus) 07.06.
DVF-Journal 6//21 Perter Karbe  (Leica) 31.05
DVF-Journal 6//21 Joh. Kerstin (Ankündigung) 17.05.
DVF-Journal 6//21 Volker Frenzel (Konzept-Fotografie) 04.01.

DVF-Journal 5//21 Peter Ginter
 19.04.21
DVF-Journal 5//21 Klaus Klein 29.03.21
DVF-Journal 5//21 Wolfgang Rau 21.06.21

Newsletter NDPS 16/21 Seite 3  (P.Ginter) 19.04.21

DVF-Journal 4//21 Gestaltungspapst ( Prof. Harald Mante)
  01.02.21
DVF-Journal 4//21 Pierrot Men beim Fotostammtisch   15.03.21
DVF-Journal 4//21 Peter Ginter beim Fotostammtisch   19.04.21
DVF-Journal 4//21 Bernhard Hüsken   01.03.21

DVF-Journal 3//21 LV4 Stammtisch "FineArt" Frau Carola Bolte 15.02.21
DVF-Journal 3//21 Fotostammtisch "LV4" 19.10.20
DVF-Journal 3//21 Erstes "special event" Deichtorhallen   21.12.20
DVF-Journal 3//21 Die Abwes Element hinzufügenenheit von Anwesenden (Hannelore und Joachim Bliemeister) 28.12.20

Unsere Vorträge zum nächsten Termin:

(siehe unter Programm)



Zu Gast beim Stammtisch: Olga Fritsche "CLICHÉ VERRE" 01.11.2021

Diese fotografische Technik entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts aus der
Glasplattenfotografie.
Es waren die damals lebenden Maler, die ihr Motiv in eine geschwärzte Glasplatte geritzt, in der Dunkelkammer als Kontaktbogen auf Fotopapier übertragen und entwickelt haben.
Am intensivsten wandte diese Technik Camille Corot an, im 20.Jahrhundert waren es
Picasso, Man Ray u. a., die diese Technik praktiziert hatten.
Heute hat „Cliché Verre“ mehr eine künstlerische und/oder ästhetische Bedeutung, wie auch
z.B. Linoldruck. Es ist ein Hybrid zwischen Malerei und analoger Fotografie. Die digitalen Bearbeitungsmöglichkeiten der „Schwarzen Platte“ eröffnen ein weites kreatives Feld für Fotografen, die gerne was Neues, nicht Bewährtes, dafür aber Spannendes und selten Gesehenes kreieren möchten.
In meinem geplanten ausführlicheren Vortrag werde ich anhand von Bildbeispielen Näheres
erläutern. 




Helmut Wagner "Berge im Tal – ein fotografisches Projekt"

Halt! Hier scheint es sich um einen Widerspruch per se zu handeln – konstituieren Berge doch erst ein Tal. Zudem zeigen sich alle hier vorgestellten Berge ohne Vegetation. Das scheint nur in großen Höhen möglich zu sein, in denen Trockenheit und Kälte vorherrschen, wie z.B. in Chiles Atacama Wüste. Dennoch dokumentieren viele der Bilder, dass ohne das Vorhandensein von Wasser diverse Säulen und Ausschwemmungen sowie Hangabbrüche nicht entstanden sein können. Auch bringen trockene Wetterphasen brüchiges Material ins Rutschen, in dem kein Halt mehr zu finden ist. Neben interessanten Strukturen faszinieren aber nicht minder diverse Mineralien mit verschiedenen Farbverläufen in den übereinanderliegenden oder sich vermengenden Materialschichten.
Berge zeigen sich in vielfältigen Formen; sei es als Mesa wie im Südwesten der USA, sei es als ebenmäßige Vulkankegel oder als zerklüftete Grate mit von der Erosion geformten Säulen. Nicht selten lassen sich sogar menschliche oder tierische Formen erkennen, die die Phantasie spielen lassen und Namensgeber sind.
Es ist mir ein Anliegen, mit diesem Projekt zu zeigen, dass Widersprüche im Denken und Sehen als „entweder – oder“ offenbar nicht zu dulden sind, aber auf einer höheren Ebene – hier „im Tal“ - ein normaler Teil der Realität im Sinne von „sowohl – als auch“ sind und somit gleichberechtigt nebeneinander stehen.


Weitere Informationen zum Stammtisch

ℹ️ Der Stammtisch





Demnächst

Diese Beiträge sind auch für Gäste, Freunde und Interessierte (auch außerhalb des DVFs) nach kurzer formloser Anmeldung per E-Mail zugängig. (walter.nussbaum@dvf-hessen-rheinland-pfalz). Zugang zum Stammtisch und zum Stammtischprogramm über die Schaltfläche "zum Stammtisch". Ab 19 Uhr (reguläre Anfangszeit) gibt es keine Betreuung bei der Anmeldung. Ein "Probe-Login" ist nach Absprache jederzeit möglich.

Entschuldigt bitte das "Durcheinander" in der Sortierung der Beiträge. Die Sortierreihenfolge ist von der Bildschirmgröße abhängig. Auf einem großen Schirm werden die Beiträge zeilenweise, auf einem kleinen spaltenweise dargestellt. Auch eine nachträgliche Umgruppierung der Beiträge ist zeitaufwendig,

 


Zu Gast beim Stammtisch: Hans-Jürgen Burkard "Berichte aus der Welt" 20.12.2021

Der Fotojournalist Hans-Jürgen Burkard erhält den renommierten Dr.-Erich-Salomon-Preis 2021 der Deutschen Gesellschaft für Photographie DGPH für sein Lebenswerk. Sehr viele andere Preise hat er schon zugesprochen bekommen. Er ist wohl einer der weltbesten Reportage-Fotografen, immer neugierig auf die Welt, auf Neues. Es ist nicht das gute Bild, das ihn treibt, sondern die gute Reportage, in der seine hervorragenden Bilder die Stars sind. Er bringt die Welt zu uns nach Hause, macht sie verständlich, ist den Menschen immer auf der Spur. Seine Bilder zeigen nie nur, sie berichten, erzählen, hinterfragen, sie zeigen Orte, die wohl nur wenige Menschen selbst erleben können. Er hat schon fast alles gesehen und über fast alles berichtet. Seine große Stärke ist es, nicht allein arbeiten zu wollen, nicht nur auf seine Bilder zu setzen, sondern ganz bewußt Partner zu Wort kommen zu lassen, Textautoren zum Beispiel oder – ganz aktuell – deutsche Liedertexter. Nach fast 50 Jahren fotojournalistischer Arbeit in der ganzen Welt ist er zurückgekehrt in seine Heimat Deutschland. Mit dem geschulten Blick entdeckt er sie neu. Und er tut dies unorthodox – wen mag das verwundern. Von selbst ausgesuchten Liedtexten angeregt findet er die Bilder, auf die die Lieder gewartet haben. Hans-Jürgen Burkard wird uns am 20.12..2021 kleine Einblicke in sein unglaubliches Leben erlauben. Wir freuen uns, dass er sich für uns Zeit nehmen will.






 

 



Thorsten Mehlfeldt "Die Landschaftsfotografie von Robert Adams" 15.11.2021

Die Landschaftsfotografie von Robert Adams (geb. am 8. Mai 1937) fordert unsere Sehgewohnheiten heraus. Robert Adams, einer der Fotografen in der berühmt gewordenen Ausstellung „New Topographics. Photographs of a Man-altered Landscape“ (1975), präsentiert ruhige, oft als sachlich und melancholisch empfundene Landschaftsfotografien in Schwarzweiß. Dabei geht es Adams um weit mehr als bloßes Dokumentieren. Die Zurückdrängung unberührter Landschaften in Colorado aufgrund der sich immer weiter ausbreitendenden Vorstädte, Umweltzerstörung und umfangreiche Abholzungen haben Robert Adams tief besorgt. Dies drückt er in seinen wohlkomponierten Fotografien aus. Dabei zeichnet seine Fotografien eine „Schönheit“ und Ästhetik aus, die sich von einer „romantisierenden“, die ursprüngliche Natur idealisierenden Art der Landschaftsfotografie deutlich abgrenzt. Mit seinem fotografischen Stil stellt Adams daher den Mainstream der aktuellen, teils knallbunten und bemüht spektakulären Landschaftsfotografie in Frage. Dass Robert Adams vor seiner Karriere als preisgekrönter Fotograf Dozent für Englisch war und sich in Büchern und Interviews zu seiner Fotografie geäußert hat, erleichtert einen Zugang in sein umfangreiches Werk.


Zu Gast beim Stammtisch: Thomas Wunsch "From Darkness Into Silence" 29.11.2021

Thomas Wunschs bemerkenswerteste Arbeiten sind seine abstrakten Fotografien. Alltägliche Details aus dem urbanen Raum werden soweit bearbeitet, bis sich Bildräume auftun, die mit dem eigentlichen Motiv nur noch marginal übereinstimmen. Texturen sind somit die Chiffren, aus denen virtuelle Landschaften entstehen, die zu betreten wir als Betrachter aufgefordert sind. Wunsch aktiviert die Gedanken der Betrachter, er macht sie zum Komplizen seiner Kunst. Wunschs Bilder wirken wie visuell fixierte Musik – zurückgenommen, nachdenklich, kraftvoll, sehr weit weg vom Mainstream.

 





Herbert Kohtes "Moderne Architekturfotografie" 15.11.2021

Dieser Vortrag soll meine Art der fotografischen Darstellung moderner Architektur im urbanen Raum zeigen.
Mir geht es dabei um eine Verstärkung der vom Architekten angelegten grafischen Strukturen.
Auch als Dozent der Volkshochschule Koblenz möchte ich den Teilnehmern meiner Architektur-Fotokurse vermitteln, prägnante Architekturelemente wie Formen, Flächen und Linienführung, aber auch Rhythmus und Harmonie zu erkennen und daraus ein fotografisches Bild zu gestalten.
Für ein optimales Bild müssen auch Licht, Farben und Kontraste aufeinander abgestimmt werden. Die gewählte Perspektive sowie der Bildausschnitt bestimmen dann letztendlich das Bild.
Die Bildwirkung kann nüchtern und kühl, aber auch emotional sein. Auf jeden Fall soll der Zeitgeist zum Ausdruck kommen.
Meine Bilder wurden teils analog und teils digital aufgenommen. Hierbei bevorzuge ich die Darstellung in Schwarz-Weiß.
Ich zeige Fotos aus Koblenz, Frankfurt und Paris.


Zu Gast beim Stammtisch: Michael Paul Romstöck "Folkwang, Bauhaus, Lindenbäume und eine Weltmaschine" 31.01.2022

Michael Paul Romstöck studierte an der Bauhaus Universität in Weimar und der Folkwang Universität der Künste in Essen und arbeitet als Fotograf in Essen. Er arbeitet meist künstlerisch-dokumentarisch, mit den Themen Kultur, Landschaft, Geschichte und den Auswirkungen der Menschheit auf ihre Umgebung. So erforscht er eine ehemalige NS/US-Militärkaserne in Unterfranken oder eine installative Maschine ohne Funktion in der Steiermark. Für seine letzte Arbeit „zur Linde" zog er mit einer analogen Großformatkamera durch Deutschland, um die Schwarz-Weißen Aufnahmen von Lindenbäumen sowie damit konnotierten Orten anzufertigen. Am xx.xx.2022 wird er über seine Arbeit berichten.


Zu Gast beim Stammtisch: Uli Staiger "Montierte Phantasien" 06.12.2021

Für das außergewöhnliche Foto muss einfach alles stimmen. Um das zu erreichen, muß man entweder sehr detaillierte Vorbereitungsarbeiten leisten oder sehr viel Glück haben. Und letztlich führen beide Wege immer nur zu Ergebnissen, die zeigen, wie es war und was der Fotograf daraus gemacht hat. Solche Beschränkungen sind aber nicht das Ding von Uli Staiger. Dazu möchte er viel zu häufig seiner Phantasie freien Lauf lassen – und seine Phantasie läßt sich nicht in den sehr engen Käfig der Realität zwängen. Deshalb hat er sich schon früh mit Photoshop-gestütztem Bildcomposing beschäftigt. Aber die Freiheit, die er dadurch erreicht hat, war noch immer nicht wirklich die, die er sich vorgestellt hatte. Erst mit der Einführung dreidimensionaler Grafiken als Bildelemente war die Bühne bereitet für die montierten Phantasien des Uli Staiger. Es ist wohl nicht völlig aus der Luft gegriffen, wenn man ab und zu an Pixart-Filme und Konsorten denkt. Am xx.xx.202x wird uns Uli Staiger mitnehmen in seine Phantasiewelten und uns auch einen Blick hinter die Kulissen gewähren.



Es war einmal – wenn Fotografen erzählen / 03.01.2022

Nun ist er vorbei, unser erster Geburtstag – zumindest scheint es so. Aber es stehen doch noch zwei wichtige Positionen aus. Unser erstes Jahresbuch ist ja eigentlich ein Geburtstagsgeschenk und wird erst gegen Ende des Jahres ausgeliefert, wenn alles gut geht noch vor Weihnachten (man gönnt sich ja sonst nichts). Nachdem jetzt alle Vorträge zu unserem Thema Storytelling wollen wir aber nicht gleich wieder zur Tagesordnung übergehen, sondern noch einmal zurückschauen. Wir haben mit Rodney Smith, Alex Timmermans, Frank Kunert und den ParkeHarisons vier ganz verschiedene Ansätze des Geschichtenerzählens kennen gelernt, auf die wir gerne noch einmal zurück schauen wollen. Wie unterscheiden sich die Bilder, was vereint sie? In einem Überblick wollen wir uns diese Fragen stellen, noch einmal die Arbeiten genießen und miteinander ins Gespräch kommen. Das grundlegende Thema soll dabei sein, in wie weit wir selbst auch Geschichtenerzähler sind oder sein wollen. Für dieses ungewöhnliche Format haben wir den Montagstermin am  03.01.2022 vorgesehen. Wir freuen uns auf ein gesprächsfreudiges Publikum.






Zu Gast beim Stammtisch: Rüdiger Horeis „Schwarz/Weiss-Arbeitsgemeinschaft Süd“ 17.01.2022

Fotografin Marion Braun - Rüdiger Horeis

Rüdiger Horeis, Jahrgang 1948, seit 1977 Mitglied des vdav/DVF, hat 1998 in Kooperation mit dem DVF die „Schwarz/Weiss-Arbeitsgemeinschaft Süd“ gegründet. In Zeiten der Digitalisierung der Fotografie fanden die Anhänger der analogen S/W-Fotografie immer weniger Gleichgesinnte in den DVF-Fotoclubs und man war bestrebt, diese in sogenannten „Arbeitsgemeinschaften“ aufzufangen. Das war der Start einer langen, harmonischen und erfolgreichen Gruppenarbeit. In Auszügen berichtet Rüdiger Horeis über das Erlebte in all den Jahren und orientiert sich dabei an den in dieser Zeit entstandenen Buchprojekten. Sein eigenes Buch über die „S/W-AG-Süd“ ist gerade in der Entstehung.   

 


Axel Lischewski "Astrofotografie ohne technische Hilfsmittel" 21.02.2022

Astrofotografie kann auch ohne technisch aufwendigere Hilfsmittel wie Nachführungen oder azimutale Montierungen ein faszinierender Bereich der Fotografie sein. Ich möchte gern ein bißchen Einblick in die Technik geben, mit der ich Stern- und Michstrassenaufnahmen anfertige, und auch, mit welchen Einstellungen in Lightroom die Aufnahmen am besten zur Geltung kommen. Fragen sind herzlich willkommen!






Vera Wolber "MIKSANG" 21.02.2022

Ein Wahrnehmungsbericht von Vera Wolber.


Miksang steht für kontemplative, ruhige Fotografie, die auf Achtsamkeit und Gelassenheit basiert. Diese meditative Form der Fotografie legt ihren Fokus auf den Prozess der Wahrnehmung. Dabei tritt „klares Sehen“ und „tiefes Bemerken“ an die Stelle von Denken und Bewerten. Die frische Wahrnehmung in Stille macht die Freude am Moment und das Staunen über Alltägliches erlebbar. Miksang steht für das Fühlen losgelöst vom Objekt.






Zu Gast beim Stammtisch: Alexandra Schotsch "Augenblicke für die Ewigkeit" 07.02.2022

Schon der amerikanische Photograph Garry Winogrand hat es genau gewußt – und wer würde ihm widersprechen: Women are wonderful. In seiner denkwürdigen Serie hat er die Frauen gefeiert. Alexandra Schotsch würde ihm wohl aus vollem Herzen zustimmen. Sie portraitiert Frauen in einer glamourösen Weise, die sofort berührt und den Eindruck hinterläßt, dass wir ganz besondere Persönlichkeiten in ganz außergewöhnlicher Umgebung kennen lernen dürfen. Allerdings merkt man gleich, dass die Bilder uns zwar sicher gefallen dürfen, aber wohl vor allem für die abgebildeten Frauen komponiert worden sind. Der Augenblick gehört ganz allein ihnen und soll so auch noch lange fühlbar bleiben.  Es geht nicht um die dokumentarische Präsentation von Menschen, sondern um Augenblicke der Wohlfühlens, um Selbstvertrauen, um Momente, die in Erinnerung bleiben und die das innere Wesen der Portraitierten für immer greifbar machen sollen. Es geht vor allem um Wünsche und Träume. Am xx.xx. werden wir Alex Schotsch am Stammtisch zu Gast haben und die Chance haben, mit ihr ins Gespräch zu kommen.


Axel Lischewski "Die Färöer Inseln" 04.04.2022

"Die Färöer Inseln, manchmal auch Schafsinseln genannt, gehören zum Königreich Dänemark - eine Gruppe von 18 Inseln mit autonomer Landesregierung. Sie liegen im Nordatlantik zwischen Schottland, Norwegen und Island. Entdeckt und besiedelt wurden sie bereits im Mittelalter, und auch heute sind sie wieder sehr in Mode – aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit und nicht zuletzt „Dank“ der Verbreitung von Bildern begeisterter Besucher über Instagram und andere soziale Netzwerke. 
Für den Fotografen bieten die Färöer ein reiches Betätigungsfeld, da die Landschaft wie auch das Klima, obgleich rau, sehr vielfältig sind. Ich war im September 2021 mit zwei weiteren Fotobegeisterten ein erstes Mal auf den Färöern und möchte euch gern auf eine kleine visuelle Entdeckungsreise mitnehmen. Es wird die Rede sein von Kirchen und Schafen, Felsnadeln und grünen Bergen, einsamen Dörfern und ultramodernen Tunneln, Stürmen und Regenbögen,…
Ich beantworte dann auch sehr gern Fragen zur Technik und allen möglichen anderen Themen und freue mich auf eure Teilnahme und über euer Interesse!
Viele Grüße, Axel."


Andreas Perlick "PANORAMA - Der weite Blick von Josef Koudelka" 07.03.2022

Josef Koudelka ist ein tschechisch-französischer Fotograf, geboren 1938 und immer noch aktiv. Seine fotografische Karriere begann er in den 60er Jahren des 20. Jhs. als Theaterfotograf. International bekannt, wenn auch damals noch anonym veröffentlicht, wurden seine Reportagebilder des sowjetischen Einmarsches in die damalige CSSR. Der Blick über seine Armbanduhr auf die Strasse, in der eine Demonstration hätte stattfinden sollen, aber konspirativ abgeblasen wurde, ist eines der archetypischen Reportagebilder der damaligen Zeit. Mit eindrucksvollen Bildern tschechischer Roma baute er dann seine Reputation aus. Inzwischen verbindet man den Namen Koudelka vor allem mit schwarzweißen Panoramaaufnahmen. Mit diesem ungewöhnlichen Format nimmt uns Josef Koudelka mit auf seine Reisen, sei es nach Palästina, um dort die Mauer zu Israel zu dokumentieren, oder zu den Ruinen der Welt. Die Panoramaaufnahmen von Koudelka beeindrucken durch ihre unprätentiöse Sachlichkeit, die dennoch stark emotional berühren.
Die Bildwelt des Josef Koudelka hat tiefen und bleibenden Eindruck auf mich gemacht. Ich fühle mich seiner Motivwahl nahe und empfinde die Wirkung, die von seinen Panorama-Ansichten ausgeht, faszinierend. So lag es nahe, selbst mit einer Fujica zu arbeiten. Obwohl ich natürlich noch einen weiten Weg vor mir habe, bis ich dieses Format auch nur annähernd meistern werde, möchte ich meine ersten Gehversuche dennoch vorführen. Der Vergleich des Meisters mit dem Adepten mag etwas peinlich ausfallen, wird aber verdeutlichen, wie so ein neuer Weg beginnen kann.


Zu Gast beim Stammtisch: Annemarie Zethof und Martijn van Pieterson" Galeristen aus Antwerpen" 21.03.2022

An diesem Stammtischabend haben wir Galeristen aus Antwerpen zu Gast, die uns ihre Galerie und die japanische Fotografie nahebringen wollen. Die Fotografie ist eine westliche Erfindung, die im 19. Jahrhundert von den Niederländern und Amerikanern in Japan eingeführt wurde. Diese Vertreter der westlichen Kultur brachten den Japanern die Fotografie also bei, so dass die japanische Fotografie zunächst stark vom Westen beeinflusst wurde. Später wurden jedoch spezifische Elemente der japanischen visuellen Kultur in die Fotografie aufgenommen, die sich so zu einer echten japanischen Fotografie entwickelten. Die beiden Galeristen Annemarie Zethof und Martijn van Pieterson bringen uns in inzwischen 48 Ausstellungen immer wieder neue fotografische Positionen nahe. In wunderbaren Räumen präsentieren sie in sensibel gestalteten Hängungen japanische, aber auch europäische Künstler, die sich der japanischen Bildsprache widmen. Wir freuen uns, beide Galeristen bei uns begrüßen zu dürfen, Einsichten in ihr Spezialgebiet und in einige Ausstellungen zu bekommen und zu lernen, wie eine Galerie betrieben wird.

On this regulars' evening we have gallery owners from IBASHO in Antwerp as our guests who want to introduce us to their gallery and Japanese photography.Photography is a Western invention that was introduced to Japan by the Dutch and Americans in the 19th century. These westerners thus educated the Japanese about photography and therefore there has been great Western influence in Japanese photography. However, later on specific elements within Japanese visual culture have been included into the photography that consequently developed into a genuine Japanese photography. The IBASHO gallery in Antwerp is a place to discover the visual language of Japanese photography. The two gallery owners Annemarie Zethof and Martijn van Pieterson keep introducing us to new photographic positions in what are now 48 exhibitions. In wonderful rooms, they present sensitively designed hangings of Japanese, but also European artists who are dedicated to the Japanese visual language. We are pleased to welcome both gallery owners, to gain insights into their special field and into some of their exhibitions, and to learn how a gallery is run.

Zu Gast beim Stammtisch: Pekka Helstelä "Täglich 10.000 Schritte" 02.05.2022

‚Täglich 10.000 Schritte und mindestens 2 Bilder‘. Unterwegs mit der besten Kamera der Welt: Der Kamera, die immer dabei ist. Pekka Helstelä berichtet aus seinen Erfahrungen mit der Smartphonefotografie Er nimmt uns mit auf die Straßen von Berlin, blickt auf Naheliegendes, aus dem Rahmen Fallendes, stets offen für die zufällige Begegnung. Ein Einblick in die Möglichkeiten der Alltagsfotografie jenseits von Instagram und Co.

Dauer der Präsentation von bis zu vier thematischen Serien à 15 Bildern mit Erläuterungen zur fotografischen Vorgehensweise ca. 40 Minuten plus 20 Minuten Austausch.


Back Up-Vortrag


Hier werden fertige Beiträge geparkt, die bei Bedarf vom Moderator beim Ausfall von Beiträgen bzw. technischen Störungen abgerufen werden können.

Offene Beiträge

Just Released

Vera Wolber

Max 3 eigene Fotos verbunden mit der Frage an die Stammtisch TeilnehmerInnen „Ist das ZEN-Fotografie? Und wer hat schon Erfahrungen/Tipps zu ZEN-Fotografie?“ Vera Wolber


Offene Beiträge

Pinboard

Vera Wolber ()

Vorstellung Till Brönner (Jazz Musiker) als Beispiel für einen fotografierenden Promi und anschließende Diskussion zum Thema „Promibonus oder Talent?“ Vera Wolber


Bernhard Huesken ()

Ich kann einige Reportage-Fotos zum Thema FRIDAYS FOR FUTURE anbieten, die ich auch fotografisch für „ansehnlich“ halte. Bernhard


Adolf Eberle (15.11.2021)

Ich melde noch an: Pinboard Beitrag zur Ausstellung von Lee Friedländer Berlin, ca 10 min.I  



Offene Beiträge

Bildbesprechung

Es gibt aktuell keine Anmeldungen.

Beitrag ist fertig !

Udo Krämer "Makro mit Udo"

Udo Krämer: Nah- und Makrofotografie

Nach einer Einführung über die Grundlagen wie Schärfentiefe, Blendeneinstellung, Aufnahmeabstand und Vergrößerungsfaktor, werden die verschiedenen Möglichkeiten bzw. die Geräte wie Objektive, Zwischenringe, Nahlinsen und weiteres Zubehör vorgestellt und anhand von Bildbeispielen die Abbildungsmaßstäbe gezeigt.

Weitere Inhalte sind die Nahfotografie mit dem Weitwinkelobjektiv, sowie eine Beispielserie über den Schärfeverlauf mit dem Tilt/Shiftobjektiv im Tilt-Modus.

Bildbeispiele des Autors runden die Präsentation ab.


In Arbeit, wir warten auf eine Freigabe:

Elif Ersin Sarigül "Weder Gast noch Arbeiter"

Als ich 2016 im Alter von 33 Jahren aus der Türkei nach Deutschland zog, wurde mir klar, dass von mir erwartet wurde, anders zu sein, als ich bin. Es gab bestimmte Erwartungen, wie ich mich verhalten sollte, was ich mögen sollte, was ich tun oder nicht tun sollte. Ich war nicht der Einwanderer, den manche von mir erwartet hatten. Ich hatte das Bedürfnis zu zeigen, wer ich bin und auch, dass ich nicht außergewöhnlich bin. Ich fühlte mich nicht außergewöhnlich und das wollte ich beweisen. Ich benutzte die Fotografie als Werkzeug, um meine Identität zu erforschen und auszudrücken, indem ich andere Menschen fotografierte. In gewisser Weise war dies ein Versuch, der Gesellschaft, in der ich versuche, mein neues Kapitel in meinem Leben aufzubauen, zu zeigen, wer ich bin.

Warum wandern Menschen im 21. Jahrhundert nach Deutschland ein? Was hinterlassen sie in ihrem Heimatland? Was tragen sie mit? Wer sind sie? Das Projekt geht den Antworten auf diese Fragen nach, indem es die Geschichten von Menschen visualisiert, die in den letzten Jahren aus der Türkei nach Deutschland gekommen sind. Mit Porträts, die an Orten aufgenommen wurden, an denen die portraitierten Menschen leben, ist es mein Ziel, diese Menschen den Betrachtern näher zu bringen.




Zu Gast beim Stammtisch: André Mühling (noch nicht festgelegt)

André Mühling betreibt in München seit mehr als 20 Jahren ein Fotostudio, in dem er sich mit dem Schwerpunk Stilllife und Architektur um Kundenwünsche kümmert. Daneben betreibt er allerdings schon lange ein hochinteressantes Langzeitprojekt mit dem Thema Landschaft. Mit einer speziell konstruierter Großbildkamera fängt er den gesamten Bildkreis seiner Objektive ein. Ohne die für uns so selbstverständliche rechteckige Begrenzung sind seine Bilder kreisrund und weisen eine magische vignettierende Begrenzung auf, die mit der Abbildungsleistung der Objektive zusammenhängt. So gewinnen selbst altbekannte Motive eine Aura des Außergewöhnlichen, sie gewinnen vollkommen selbstverständlich unsere Aufmerksamkeit. Wir entdecken mit André Mühling die Welt neu, sei es München, Sardinien, Italien, seien es einfach Bäume. Obwohl runde Bilder, auch Tondos genannt, in der Kunstgeschichte wohlbekannt sind, sind sie uns als Fotoarbeiten so unvertraut, dass Mühlings Motive sofort den Fotografen erkennen lassen. Bei seinem Besuch bei uns am Stammtisch am xx.xx.2022 wird uns André Mühling über seine Arbeiten und seine Ideen berichten.


Beitrag ist fertig !

Andreas Perlick "KITZMANN"

KITZMANN von Andreas Perlick Bier ist in Franken nicht nur Lebensmittel, sondern Kulturgut. Deshalb klang es wie ein Paukenschlag in Erlangen, als im September 2018 die Traditionsbrauerei Kitzmann nach 300 Jahren Betrieb ihren Betrieb einstellte. Wir, das heißt der Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik der Universität Erlangen, betreiben eine kleine Lehr- und Forschungsbrauerei und hatten mit Kitzmann kooperiert. So konnte ich schnell den Kontakt aufbauen und bekam tatsächlich eine Fotoerlaubnis. An drei Vormittagen erkundete ich das Kitzmanngebäude und hielt es mit meiner Lochkamera visuell fest. In den folgenden Tagen wurde das Gebäude dann endgültig geschlossen und die Brauereianlagen wurden abgebaut. In meinem Vortrag werde ich ein Büchlein vorstellen, dass ich mit den damals entstandenen, inzwischen historischen Bildern erstellt habe. 


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Bernhard Huesken "Industrielandschaften"

Die Cockerill-Werke hatten einen bedeutenden Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung des jungen Belgien, das in der Industrialisierung seinerzeit den zweiten Platz in Europa hinter England einnahm. Das ist Geschichte. Das nach zahlreichen Fusionen stillgelegte Werk verfällt seit vielen Jahren, ist zu einem „Lost Place“ geworden. Fotografen, die in der Lage sind, sich einen Zugang in das Innere einer der riesigen Werkshallen zu verschaffen, bieten sich Bilder wie aus einer anderen Welt, wie die einer untergegangenen Zivilisation.

Mit der Kamera im „Kohlenpott“ unterwegs zu sein, bedeutet für mich, die Suche nach meinen Wurzeln aufzunehmen. Der Tag muss nicht sonnig, die Luft nicht sauber sein. Die mit Kohlenrauch gewürzte Luft meiner Kindheit gehört allerdings der Vergangenheit an. Das ehemaligen Thyssen-Hüttenwerks unter grauen Duisburger Wolken verlassen vorzufinden, ist mir umso mehr willkommen. Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein großer Park rund um dieses stillgelegte Hüttenwerk und einer der Ankerpunkte der Europäischen Route der Industriekultur; die ehemalige Stahlhütte wird als Denkmal instand gehalten und zieht zahlreiche Besucher an.

Den Abschluss der vorliegenden Fotografien bilden Aufnahmen vom Duisburger und Essener Stadthafen sowie der Kokerei Prosper in Bottrop.




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Walter Nussbaum "Rheinufer / Der Rhein als Transportweg"

Rheinufer / Der Rhein als Transportweg

Auch in seinem zweiten Beitrag beschäftigt sich Walter Nussbaum wieder mit dem Thema Rhein. Im Gegensatz zu seinem ersten Beitrag sind in diesem die Zeitfenster und die Motivwahl deutlich enger gesetzt. Keine Burgen, keine nennenswerten klassisch romantischen Passagen. Stattdessen geht es um den Rhein als Schlagader der Industrie, auf einen nach ökonomischen Aspekten optimiertem und in seiner Funktionalität auf einen Transportweg reduzierte Wasserstraße. Erzählt in klassischer Form mit Einzelbildern, aber auch in kleinen Bildsequenzen oder Bildstrecken. Jeweils in fotografisch stark verdichteter Form (Tele).



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Ernst Fritzemeier "People-Fotografie"

Ein Erfahrungsbericht von Ernst Fritzemeier

Menschen zu fotografieren ist für viele Fotografen eine Herausforderung, die sie aus verschiedenen Gründen nicht angehen. Dabei kann die People-Fotografie neben beeindruckenden Bildern auch wertvolle soziale Kontakte bringen, die sonst so nicht zustande kommen würden.

Ernst Fritzemeier berichtet aus seinen Erfahrungen mit der People-Fotografie im privaten als auch im beruflichen Umfeld sowie bei Portrait-Shootings und bei der Street-Fotografie. Er teilt seine Erfahrung, worauf es ankommt, um ausdruckstarke Bilder von Menschen zu fotografieren. Dieses illustriert er mit Hilfe entsprechender Bilder aus seinem Portfolio.


Zu Gast beim Stammtisch: Nina Welch-Kling "on the street" 2. Quartal 2022

Nina Welch-Kling ist wohl eine Idealbesetzung, wenn es um Gäste für unseren Stammtisch geht. Geboren ist sie in Schweinfurt, sie lebt aber in New York City. Sie hat in Chicago ihren Bachelor of Fine Arts gemacht, ihren Master of Architecture in Los Angeles.
Ihre Passion ist die Fotografie in den Strassen von New York. Besser kann man es wohl kaum treffen. Sprechen können wir mit der Fotografin deutsch, zeigen wird sie uns ihre sehr besondere Art der street photography aus der wohl für dieses Genre prädestinierten Stadt. Sie arbeitet sowohl schwarzweiß als auch in Farbe, immer aber mit einem scharfen Block auf außergewöhnliche Momente in der großen Stadt. Insofern ist nicht die klassische street photography ihr Thema, sondern ihre Suche nach dem besonderen Augenblick mit außergewöhnlichem Licht und bemerkenswerter Atmosphäre. Ihre Bilder profitieren enorm durch die breite Ausbildung in Sachen Bildwirkung, Graphik und Gestaltung, die ihre Bilder immer zu Hinguckern machen. Wir freuen uns sehr auf unseren großartigen Kontakt in „The Big Apple“.


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Götz Walter "Entscheidet der Moment?"

"Wir Photographen haben ständig mit Dingen zu tun, die unaufhaltsam verschwinden.... Innerhalb der Bewegung gibt es einen Moment, in dem alle Elemente sich in Harmonie befinden. Diesen Moment muß die Photographie erfassen und seine Balance für immer festhalten." (Henri Cartier-Bresson, "Der entscheidende Moment").
 
Der Beitrag will mit eigenen Bildern und mit einem Blick auf Henri Cartier-Bresson und den ostdeutschen Fotografen Roger Melis einen Diskussionsanstoß liefern.