Liebe Besucherinnen und Besucher,

Sie befinden sich auf der Seite des DVF-Fotostammtischs.  Wir sind eine Gruppe aktiver Amateurfotografinnen und Amateurfotografen, die sich alle zwei Wochen montags um 19 Uhr zu einem virtuellen Stammtisch trifft.

Detaillierte Informationen zum Stammtisch zu Kontaktaufnahme, Fragen und Anregungen u.a. finden Sie unter  

 ℹ️ Der Stammtisch


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Themenreihe

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(Alle Beiträge (nur Text) seit 2020)

Programm

(Stammtisch-Programm der kommenden Abende)

Info-Brief

(Programmvorschau für den kommenden  Monat) 

Unser nächster Stammtisch findet statt am:


31.01.2022

19 Uhr

Zu Gast beim Stammtisch: Michael Paul Romstöck "Folkwang, Bauhaus, Lindenbäume und eine Weltmaschine"

Der Beitrag ist  öffentlich!  






 ℹ️ Gäste: gerne gesehen!



Unsere Vorträge zum nächsten Termin:

(siehe unter Programm)



Stammtisch-Jahrbuch 2021

Ein Überblick über alle Stammtischaktivitäten im Zeitraum Oktober 2020 bis Oktober 2021. 

Sollten Sie sich für unser Jahrbuch interessieren und nicht zum Kreis der externen Referenten 2020/21 gehören,  überweisen Sie bitte 15 €,  mit Ihrer Postadresse und  dem Stichwort  "Jahrbuch"  auf das Konto von Helmut Wagner. ℹ️ Bankverbindung





 

Zu Gast beim Stammtisch: Michael Paul Romstöck "Folkwang, Bauhaus, Lindenbäume und eine Weltmaschine" 31.01.2022

Michael Paul Romstöck studierte an der Bauhaus Universität in Weimar und der Folkwang Universität der Künste in Essen und arbeitet als Fotograf in Essen. Er arbeitet meist künstlerisch-dokumentarisch, mit den Themen Kultur, Landschaft, Geschichte und den Auswirkungen der Menschheit auf ihre Umgebung. So erforscht er eine ehemalige NS/US-Militärkaserne in Unterfranken oder eine installative Maschine ohne Funktion in der Steiermark. Für seine letzte Arbeit „zur Linde" zog er mit einer analogen Großformatkamera durch Deutschland, um die Schwarz-Weißen Aufnahmen von Lindenbäumen sowie damit konnotierten Orten anzufertigen. Am 31.01.2022 wird er über seine Arbeit berichten.

Weitere Informationen zum Stammtisch

ℹ️ Der Stammtisch
 bzw.  Stammtisch - Archiv


Demnächst

Diese Beiträge sind auch für Gäste, Freunde und Interessierte (auch außerhalb des DVFs) nach kurzer formloser Anmeldung per E-Mail zugängig. (walter.nussbaum@dvf-hessen-rheinland-pfalz). Zugang zum Stammtisch und zum Stammtischprogramm über die Schaltfläche "zum Stammtisch". Ab 19 Uhr (reguläre Anfangszeit) gibt es keine Betreuung bei der Anmeldung. Ein "Probe-Login" ist nach Absprache jederzeit möglich.

Entschuldigt bitte das "Durcheinander" in der Sortierung der Beiträge. Die Sortierreihenfolge ist von der Bildschirmgröße abhängig. Auf einem großen Schirm werden die Beiträge zeilenweise, auf einem kleinen spaltenweise dargestellt. Auch eine nachträgliche Umgruppierung der Beiträge ist zeitaufwendig,

 


Zu Gast beim Stammtisch: Alexandra Schotsch "Augenblicke für die Ewigkeit" 07.02.2022

Schon der amerikanische Photograph Garry Winogrand hat es genau gewußt – und wer würde ihm widersprechen: Women are wonderful. In seiner denkwürdigen Serie hat er die Frauen gefeiert. Alexandra Schotsch würde ihm wohl aus vollem Herzen zustimmen. Sie portraitiert Frauen in einer glamourösen Weise, die sofort berührt und den Eindruck hinterläßt, dass wir ganz besondere Persönlichkeiten in ganz außergewöhnlicher Umgebung kennen lernen dürfen. Allerdings merkt man gleich, dass die Bilder uns zwar sicher gefallen dürfen, aber wohl vor allem für die abgebildeten Frauen komponiert worden sind. Der Augenblick gehört ganz allein ihnen und soll so auch noch lange fühlbar bleiben.  Es geht nicht um die dokumentarische Präsentation von Menschen, sondern um Augenblicke der Wohlfühlens, um Selbstvertrauen, um Momente, die in Erinnerung bleiben und die das innere Wesen der Portraitierten für immer greifbar machen sollen. Es geht vor allem um Wünsche und Träume. Am 07.02.2022 werden wir Alex Schotsch am Stammtisch zu Gast haben und die Chance haben, mit ihr ins Gespräch zu kommen.



Ulrich Persch "Gewollte Unschärfe" 21.02.2022

„In meinem Beitrag soll es um die bewusste, vom Fotografen gewollte Unscharfstellung von Menschen oder Personengruppen in bestimmten Umgebungen gehen. Die zentrale Frage, die anhand von Bildbeispielen zur Diskussion gestellt wird, ist: Unter welchen Voraussetzungen bringen solche Verfremdungen einen „ästhetischen Mehrwert“ für die betreffenden Fotos? Oder sind sie als mehr oder weniger sinnlose „Wischiwaschi“- Experimente von vornherein als problematisch einzustufen? 


Thorsten Mehlfeldt "Die Landschaftsfotografie von Robert Adams" 07.03.2021

Die Landschaftsfotografie von Robert Adams (geb. am 8. Mai 1937) fordert unsere Sehgewohnheiten heraus. Robert Adams, einer der Fotografen in der berühmt gewordenen Ausstellung „New Topographics. Photographs of a Man-altered Landscape“ (1975), präsentiert ruhige, oft als sachlich und melancholisch empfundene Landschaftsfotografien in Schwarzweiß. Dabei geht es Adams um weit mehr als bloßes Dokumentieren. Die Zurückdrängung unberührter Landschaften in Colorado aufgrund der sich immer weiter ausbreitendenden Vorstädte, Umweltzerstörung und umfangreiche Abholzungen haben Robert Adams tief besorgt. Dies drückt er in seinen wohlkomponierten Fotografien aus. Dabei zeichnet seine Fotografien eine „Schönheit“ und Ästhetik aus, die sich von einer „romantisierenden“, die ursprüngliche Natur idealisierenden Art der Landschaftsfotografie deutlich abgrenzt. Mit seinem fotografischen Stil stellt Adams daher den Mainstream der aktuellen, teils knallbunten und bemüht spektakulären Landschaftsfotografie in Frage. Dass Robert Adams vor seiner Karriere als preisgekrönter Fotograf Dozent für Englisch war und sich in Büchern und Interviews zu seiner Fotografie geäußert hat, erleichtert einen Zugang in sein umfangreiches Werk.


Axel Lischewski "Astrofotografie ohne technische Hilfsmittel" 21.02.2022

Astrofotografie kann auch ohne technisch aufwendigere Hilfsmittel wie Nachführungen oder azimutale Montierungen ein faszinierender Bereich der Fotografie sein. Ich möchte gern ein bißchen Einblick in die Technik geben, mit der ich Stern- und Michstrassenaufnahmen anfertige, und auch, mit welchen Einstellungen in Lightroom die Aufnahmen am besten zur Geltung kommen. Fragen sind herzlich willkommen!






Vera Wolber "MIKSANG" 21.02.2022

Ein Wahrnehmungsbericht von Vera Wolber.


Miksang steht für kontemplative, ruhige Fotografie, die auf Achtsamkeit und Gelassenheit basiert. Diese meditative Form der Fotografie legt ihren Fokus auf den Prozess der Wahrnehmung. Dabei tritt „klares Sehen“ und „tiefes Bemerken“ an die Stelle von Denken und Bewerten. Die frische Wahrnehmung in Stille macht die Freude am Moment und das Staunen über Alltägliches erlebbar. Miksang steht für das Fühlen losgelöst vom Objekt.






Andreas Perlick "PANORAMA - Der weite Blick von Josef Koudelka" 07.03.2022

Josef Koudelka ist ein tschechisch-französischer Fotograf, geboren 1938 und immer noch aktiv. Seine fotografische Karriere begann er in den 60er Jahren des 20. Jhs. als Theaterfotograf. International bekannt, wenn auch damals noch anonym veröffentlicht, wurden seine Reportagebilder des sowjetischen Einmarsches in die damalige CSSR. Der Blick über seine Armbanduhr auf die Strasse, in der eine Demonstration hätte stattfinden sollen, aber konspirativ abgeblasen wurde, ist eines der archetypischen Reportagebilder der damaligen Zeit. Mit eindrucksvollen Bildern tschechischer Roma baute er dann seine Reputation aus. Inzwischen verbindet man den Namen Koudelka vor allem mit schwarzweißen Panoramaaufnahmen. Mit diesem ungewöhnlichen Format nimmt uns Josef Koudelka mit auf seine Reisen, sei es nach Palästina, um dort die Mauer zu Israel zu dokumentieren, oder zu den Ruinen der Welt. Die Panoramaaufnahmen von Koudelka beeindrucken durch ihre unprätentiöse Sachlichkeit, die dennoch stark emotional berühren.
Die Bildwelt des Josef Koudelka hat tiefen und bleibenden Eindruck auf mich gemacht. Ich fühle mich seiner Motivwahl nahe und empfinde die Wirkung, die von seinen Panorama-Ansichten ausgeht, faszinierend. So lag es nahe, selbst mit einer Fujica zu arbeiten. Obwohl ich natürlich noch einen weiten Weg vor mir habe, bis ich dieses Format auch nur annähernd meistern werde, möchte ich meine ersten Gehversuche dennoch vorführen. Der Vergleich des Meisters mit dem Adepten mag etwas peinlich ausfallen, wird aber verdeutlichen, wie so ein neuer Weg beginnen kann.


Zu Gast beim Stammtisch: Annemarie Zethof und Martijn van Pieterson" Galeristen aus Antwerpen" 21.03.2022

An diesem Stammtischabend haben wir Galeristen aus Antwerpen zu Gast, die uns ihre Galerie und die japanische Fotografie nahebringen wollen. Die Fotografie ist eine westliche Erfindung, die im 19. Jahrhundert von den Niederländern und Amerikanern in Japan eingeführt wurde. Diese Vertreter der westlichen Kultur brachten den Japanern die Fotografie also bei, so dass die japanische Fotografie zunächst stark vom Westen beeinflusst wurde. Später wurden jedoch spezifische Elemente der japanischen visuellen Kultur in die Fotografie aufgenommen, die sich so zu einer echten japanischen Fotografie entwickelte.  Die beiden Galeristen Annemarie Zethof und Martijn van Pieterson bringen uns in inzwischen 48 Ausstellungen immer wieder neue fotografische Positionen nahe. In wunderbaren Räumen präsentieren sie in sensibel gestalteten Hängungen japanische, aber auch europäische Künstler, die sich der japanischen Bildsprache widmen. Wir freuen uns, beide Galeristen bei uns begrüßen zu dürfen, Einsichten in ihr Spezialgebiet und in einige Ausstellungen zu bekommen und zu lernen, wie eine Galerie betrieben wird.

On this regulars' evening we have gallery owners from IBASHO in Antwerp as our guests who want to introduce us to their gallery and Japanese photography. Photography is a Western invention that was introduced to Japan by the Dutch and Americans in the 19th century. These westerners thus educated the Japanese about photography and therefore there has been great Western influence in Japanese photography. However, later on specific elements within Japanese visual culture have been included into the photography that consequently developed into a genuine Japanese photography. The IBASHO gallery in Antwerp is a place to discover the visual language of Japanese photography. The two gallery owners Annemarie Zethof and Martijn van Pieterson keep introducing us to new photographic positions in what are now 48 exhibitions. In wonderful rooms, they present sensitively designed hangings of Japanese, but also European artists who are dedicated to the Japanese visual language. We are pleased to welcome both gallery owners, to gain insights into their special field and into some of their exhibitions, and to learn how a gallery is run.

Udo Krämer "Makro mit Udo" 04.04.2022

Udo Krämer: Nah- und Makrofotografie

Nach einer Einführung über die Grundlagen wie Schärfentiefe, Blendeneinstellung, Aufnahmeabstand und Vergrößerungsfaktor, werden die verschiedenen Möglichkeiten bzw. die Geräte wie Objektive, Zwischenringe, Nahlinsen und weiteres Zubehör vorgestellt und anhand von Bildbeispielen die Abbildungsmaßstäbe gezeigt.

Weitere Inhalte sind die Nahfotografie mit dem Weitwinkelobjektiv, sowie eine Beispielserie über den Schärfeverlauf mit dem Tilt/Shiftobjektiv im Tilt-Modus.

Bildbeispiele des Autors runden die Präsentation ab.


Axel Lischewski "Die Färöer Inseln" 04.04.2022

"Die Färöer Inseln, manchmal auch Schafsinseln genannt, gehören zum Königreich Dänemark - eine Gruppe von 18 Inseln mit autonomer Landesregierung. Sie liegen im Nordatlantik zwischen Schottland, Norwegen und Island. Entdeckt und besiedelt wurden sie bereits im Mittelalter, und auch heute sind sie wieder sehr in Mode – aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit und nicht zuletzt „Dank“ der Verbreitung von Bildern begeisterter Besucher über Instagram und andere soziale Netzwerke. 
Für den Fotografen bieten die Färöer ein reiches Betätigungsfeld, da die Landschaft wie auch das Klima, obgleich rau, sehr vielfältig sind. Ich war im September 2021 mit zwei weiteren Fotobegeisterten ein erstes Mal auf den Färöern und möchte euch gern auf eine kleine visuelle Entdeckungsreise mitnehmen. Es wird die Rede sein von Kirchen und Schafen, Felsnadeln und grünen Bergen, einsamen Dörfern und ultramodernen Tunneln, Stürmen und Regenbögen,…
Ich beantworte dann auch sehr gern Fragen zur Technik und allen möglichen anderen Themen und freue mich auf eure Teilnahme und über euer Interesse!
Viele Grüße, Axel."


Bernhard Huesken "Industrielandschaften" 18.04.2022

Die Cockerill-Werke hatten einen bedeutenden Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung des jungen Belgien, das in der Industrialisierung seinerzeit den zweiten Platz in Europa hinter England einnahm. Das ist Geschichte. Das nach zahlreichen Fusionen stillgelegte Werk verfällt seit vielen Jahren, ist zu einem „Lost Place“ geworden. Fotografen, die in der Lage sind, sich einen Zugang in das Innere einer der riesigen Werkshallen zu verschaffen, bieten sich Bilder wie aus einer anderen Welt, wie die einer untergegangenen Zivilisation.

Mit der Kamera im „Kohlenpott“ unterwegs zu sein, bedeutet für mich, die Suche nach meinen Wurzeln aufzunehmen. Der Tag muss nicht sonnig, die Luft nicht sauber sein. Die mit Kohlenrauch gewürzte Luft meiner Kindheit gehört allerdings der Vergangenheit an. Das ehemaligen Thyssen-Hüttenwerks unter grauen Duisburger Wolken verlassen vorzufinden, ist mir umso mehr willkommen. Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein großer Park rund um dieses stillgelegte Hüttenwerk und einer der Ankerpunkte der Europäischen Route der Industriekultur; die ehemalige Stahlhütte wird als Denkmal instand gehalten und zieht zahlreiche Besucher an.

Den Abschluss der vorliegenden Fotografien bilden Aufnahmen vom Duisburger und Essener Stadthafen sowie der Kokerei Prosper in Bottrop.




Walter Nussbaum "Rheinufer / Der Rhein als Transportweg" 18.04.2022

Rheinufer / Der Rhein als Transportweg

Auch in seinem zweiten Beitrag beschäftigt sich Walter Nussbaum wieder mit dem Thema Rhein. Im Gegensatz zu seinem ersten Beitrag sind in diesem die Bezüge zur Malerei beim Bearbeiten und die Motivwahl deutlich enger gesetzt. Keine Burgen, keine nennenswerten klassisch-romantischen Passagen. Stattdessen geht es um den Rhein als Schlagader der Industrie, um eine nach ökonomischen Aspekten optimierte und in ihrer Funktionalität auf einen Transportweg reduzierte Wasserstraße. Erzählt wird einerseits in klassischer Form mit Einzelbildern, aber auch in kleinen Bildsequenzen oder Bildstrecken, jeweils in fotografisch stark verdichteter Form.




Götz Walter "Entscheidet der Moment?" 16.05.2022

"Wir Photographen haben ständig mit Dingen zu tun, die unaufhaltsam verschwinden.... Innerhalb der Bewegung gibt es einen Moment, in dem alle Elemente sich in Harmonie befinden. Diesen Moment muß die Photographie erfassen und seine Balance für immer festhalten." (Henri Cartier-Bresson, "Der entscheidende Moment").
 
Der Beitrag will mit eigenen Bildern und mit einem Blick auf Henri Cartier-Bresson und den ostdeutschen Fotografen Roger Melis einen Diskussionsanstoß liefern.




Volker Frenzel "Gegen den Wind" 16.05.2022

Die Nordsee im Herbst hat etwas Meditatives.

Begleiten Sie mich bei teilweise stürmischen Spaziergängen.


Zu Gast beim Stammtisch: Pekka Helstelä "Täglich 10.000 Schritte" 02.05.2022

‚Täglich 10.000 Schritte und mindestens 2 Bilder‘. Unterwegs mit der besten Kamera der Welt: Der Kamera, die immer dabei ist. Pekka Helstelä berichtet aus seinen Erfahrungen mit der Smartphonefotografie Er nimmt uns mit auf die Straßen von Berlin, blickt auf Naheliegendes, aus dem Rahmen Fallendes, stets offen für die zufällige Begegnung. Ein Einblick in die Möglichkeiten der Alltagsfotografie jenseits von Instagram und Co.

Dauer der Präsentation von bis zu vier thematischen Serien à 15 Bildern mit Erläuterungen zur fotografischen Vorgehensweise ca. 40 Minuten plus 20 Minuten Austausch.

Zu Gast beim Stammtisch: Felicitas von Lutzau „Das Unheimliche in der Fotografie“ 06.06.2022

„Ich finde es am besten, wenn ich mich beim Fotografieren selbst ein bisschen fürchte“, sagt Felicitas von Lutzau. Dann würden ihre Bilder „unheimlich und schön“ (FAZ, 27.11.2020).

Felicitas von Lutzau (1988) hat ihr Studium an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung absolviert. Sie arbeitet als Fotografin in der Umgebung von Frankfurt am Main und ist schon in zahlreichen Ausstellungen hervorgetreten.

Ihre Landschaftsbilder aus „ur-unheimlichen Landschaften“ faszinieren durch Lichtintensität und Farbenpracht.

Am 06.06.2022 zeigt Felicitas von Lutzau beim Fotostammtisch Bilder zu dem Thema „Das Unheimliche in der Fotografie“ aus ihren Serien „Evi“, „Encounters“ und „Coven“ und berichtet von ihrer Entstehung.

Andreas Perlick "KITZMANN" 19.09.2022

KITZMANN von Andreas Perlick Bier ist in Franken nicht nur Lebensmittel, sondern Kulturgut. Deshalb klang es wie ein Paukenschlag in Erlangen, als im September 2018 die Traditionsbrauerei Kitzmann nach 300 Jahren Betrieb ihren Betrieb einstellte. Wir, das heißt der Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik der Universität Erlangen, betreiben eine kleine Lehr- und Forschungsbrauerei und hatten mit Kitzmann kooperiert. So konnte ich schnell den Kontakt aufbauen und bekam tatsächlich eine Fotoerlaubnis. An drei Vormittagen erkundete ich das Kitzmanngebäude und hielt es mit meiner Lochkamera visuell fest. In den folgenden Tagen wurde das Gebäude dann endgültig geschlossen und die Brauereianlagen wurden abgebaut. In meinem Vortrag werde ich ein Büchlein vorstellen, dass ich mit den damals entstandenen, inzwischen historischen Bildern erstellt habe. 


Walter Nussbaum "Windräder" 19.09.2022

Gegenüber den traditionellen, klassischen Windmühlen mit ihrem gedrungenen, eher puttenhaften Erscheinungsbild wirken die modernen Windräder sehr spartanisch, karg, schlicht – aber auch elegant und dynamisch. Der Turm, als imposantester Teil der Anlage, bietet weder dem Wind noch dem Fotografen viel Angriffsfläche. An seinem Ende thront – leider sehr weit entfernt von der Beobachtungsposition am Boden – das funktionale Zentrum der Konstruktion, die Gondel, mit ihrem allerdings immer ähnlichem Erscheinungsbild und dem dreiblättrigen Rotor. Fotografisch ist daher auch dieser wichtige Abschnitt der Anlage recht sperrig. Aussichtslos scheint es zu sein, bei fertiggestellten Windrädern deren physikalische Präsens, deren beeindruckende Größe fotografisch darzustellen. Bei der notwendigen Reduktion des Bildes auf Bildschirmgröße gehen die großen Widersprüche zwischen filigranem Erscheinungsbild (aus der Distanz) auf der einen Seite und dem tatsächlichen raumfüllenden und massigem Auftreten der Anlage auf der anderen Seite schnell verloren.
Da absehbar ist, dass Windräder unsere Landschaft immer stärker dominieren und mit ihrem spargelartigen Erscheinungsbild und ihrer endemischen Verbreitung unser Landschaftsbild wie kaum eine andere technische Errungenschaft der letzten 10 Jahre verändern werden, sollte das Grund genug sein, sich trotz aller fotografischen Bedenken mit diesem Phänomen auseinanderzusetzen und sich somit auf eine wichtige, bisher nicht relevante Determinante unserer Landschaft einzulassen. 





Eckhard Koch "Die Beelitzheilstätten" 20.06.2022

Eine Fototour durch die Beelitzheilstätten.

Zwischen 1898 und 1930 lies die Landesversicherungsanstalt Berlin die Beelitz-Heilstätten errichten. Behandelt wurden vorwiegend Personen aus der Mittel- und Unterschicht. Mit 60 Gebäuden auf einer Gesamtfläche von rund 200 Hektar handelt es sich um einen der größten, denkmalgeschützten Krankenhauskomplexe im Berliner Umfeld.

Das später von der Roten Armee genutzte Gelände ist heute ein Eldorado für Lost-Place-Fotografen. 2019 hatte ich Gelegenheit an einer von "go2Know" organisierten Tour teilzunehmen.


 





Volker Frenzel "Schön ist anders" 20.06.2022

Schön ist anders

 

Bilder aus dem Haus der Offiziere in Wünsdorf.

Ich konnte mich dort einige Stunden frei bewegen und fotografieren.

Nun möchte ich mit dem Plenum diskutieren, wie schön Fotos zu sein haben, damit sie erfolgreich sind.


Zu Gast beim Stammtisch: André Mühling (04.07.2022)

André Mühling betreibt in München seit mehr als 20 Jahren ein Fotostudio, in dem er sich mit dem Schwerpunk Stilllife und Architektur um Kundenwünsche kümmert. Daneben betreibt er allerdings schon lange ein hochinteressantes Langzeitprojekt mit dem Thema Landschaft. Mit einer speziell konstruierter Großbildkamera fängt er den gesamten Bildkreis seiner Objektive ein. Ohne die für uns so selbstverständliche rechteckige Begrenzung sind seine Bilder kreisrund und weisen eine magische vignettierende Begrenzung auf, die mit der Abbildungsleistung der Objektive zusammenhängt. So gewinnen selbst altbekannte Motive eine Aura des Außergewöhnlichen, sie gewinnen vollkommen selbstverständlich unsere Aufmerksamkeit. Wir entdecken mit André Mühling die Welt neu, sei es München, Sardinien, Italien, seien es einfach Bäume. Obwohl runde Bilder, auch Tondos genannt, in der Kunstgeschichte wohlbekannt sind, sind sie uns als Fotoarbeiten so unvertraut, dass Mühlings Motive sofort den Fotografen erkennen lassen. Bei seinem Besuch bei uns am Stammtisch am xx.xx.2022 wird uns André Mühling über seine Arbeiten und seine Ideen berichten.


Udo Krämer "Nikon Kamerageschichte" 18.07.2022

Nikon Kamerageschichte 1948 - 2021

Anhand vieler Beispielbilder seiner eigenen Nikon-Sammlung zeigt der Autor in einer Powerpoint-Präsentation die Entwicklung der Firma Nikon, beginnend mit der ersten Rangefinderkamera von 1948 bis hin zur modernen spiegellosen, digitalen Systemkamera aus der heutigen Zeit.

Der Vortrag ist sicher auch für „Markenfremde“ Zuhörer interessant, haben doch die anderen Kameramarken eine ähnliche Entwicklung im Lauf der Zeit durchlaufen.

Es geht allerdings nicht nur um die Kameras. Die Entwicklung der Objektivtechnik, Zubehör, der Einstieg in die Digitaltechnik zu einer Zeit, die man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann.
Kollaborationen mit anderen Herstellern, Preisniveau, die Entwicklung der Produktwerbung in den letzten 70 Jahren werden präsentiert.

Die Schlagworte auf dem Plakat geben eine kurze Übersicht der angesprochenen Themen.


Adolf Eberle "Fotostadt Venedig: Die Kunstbiennalen" -Teil 1 18.07.2022

Schon fast zwei Jahrzehnte besuchen meine Frau und Ich Venedig zur Biennalezeit. Durch die Biennale wird dieser einzigartige Ort noch interessanter. Hunderte von Künstlern präsentieren Ihre Werke verteilt über die Stadt, auf dem Arsenale-Gelände, den Giardini mit den Länderpavillions und in Palästen und auf Plätzen. Meine Fotos waren anfangs mein Reisetagebuch um später zuhause die Eindrücke noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Mitgliedschaft  in einem Fotoclub  inspirierte mich dann „neue Bilder“ in diesen Bildern zu sehen und damit Geschichten zu erzählen.




Ernst Fritzemeier "People-Fotografie" 01.08.2022

Ein Erfahrungsbericht von Ernst Fritzemeier

Menschen zu fotografieren ist für viele Fotografen eine Herausforderung, die sie aus verschiedenen Gründen nicht angehen. Dabei kann die People-Fotografie neben beeindruckenden Bildern auch wertvolle soziale Kontakte bringen, die sonst so nicht zustande kommen würden.

Ernst Fritzemeier berichtet aus seinen Erfahrungen mit der People-Fotografie im privaten als auch im beruflichen Umfeld sowie bei Portrait-Shootings und bei der Street-Fotografie. Er teilt seine Erfahrung, worauf es ankommt, um ausdruckstarke Bilder von Menschen zu fotografieren. Dieses illustriert er mit Hilfe entsprechender Bilder aus seinem Portfolio.


Joachim Hanner "Bali" 29.08.2022

In den ländlichen Gebieten Balis ist die Hauptattraktion das alljährlich in den Monaten Juli-November stattfindende Wasserbüffelrennen (Mekepung). Es ist ein Spektakel der ganz eigenen Art zu dem die Landbevölkerung in großer Anzahl herbeiströmt. Obwohl Bali zu der am häufigsten besuchten Touristeninsel Indonesiens gehört und der Tourismus der wichtigste Devisenbringer ist, war ich allein unter der
einheimischen Landbevölkerung und einer den Wenigen mit einer Kamera. Es gab keine Streckenposten und Streckenabsperrungen. Abenteuer oder Leichtsinn? Ein Abenteuer erfordert jedoch „wache Sinne“und eine gute Selbsteinschätzung! Mit diesem Bewusstsein habe ich mich ins Getümmel begeben. Ähnlich wie bei Hahnenkämpfen dienen diese Wettbewerbe nicht nur der Volksbelustigung und der Befriedigung der balinesischen Wettleidenschaft, sie erfüllen darüber hinaus auch eine rituelle Funktion, denn durch sie will man die Götter erfreuen und diese um ihren Segen für die kommenden Reisernten bitten.




Edward Burtynsky (vorgestellt von Ulrich Persch) 01.08.2022 ??

Der kanadische Künstler (geb. 1955) wird seit über 30 Jahren zu den „Großmeistern“ der zeitgenössischen Fotografie gezählt, in einer Reihe etwa mit Sebastiao Salgado oder Thomas Struth. Seine Werke findet man u.a. im Solomon R. Guggenheim Museum in New York, in der National Gallery of Canada oder in der Bibliothèque nationale de France. Sie sind in großformatigen Bildbänden veröffentlicht worden, am bekanntesten davon mehrere Sammlungen zu Steinbrüchen (z.B. „Carrara Quarries“, Italien, 1993), Industrieanlagen („Urban Mines: Metal Recycling“, Kanada, USA, 1997-1999) oder zur Gewinnung des Rohstoffs Öl („Oil“, Kanada, China, Aserbaidschan, USA, 2007). Ein neueres (und möglicherweise sein bekanntestes) Werk trägt den Titel „Water“ (2013) und zeigt Aufnahmen von nahezu allen Kontinenten.

Burtynskys Fotografien vermitteln in ihrer Gesamtheit ein Bild der Oberfläche unseres Planeten Erde, wobei einmal deren natürliche Schönheit, überwiegend aber der Ressourcenverbrauch durch den Menschen in unserem Zeitalter dokumentiert wird. Seine Fotos zeigen in ihrer Mehrzahl die dramatischen Veränderungen unserer Umwelt infolge der industriellen Produktionsweise, jedoch ohne den moralischen Zeigefinger zu heben oder eine unmittelbare Anklage aussprechen zu wollen. Dennoch bringt uns die eigentümliche Ästhetik der von ihm gezeigten, großenteils vom Menschen „verbrauchten“ Landschaften und der Industrieanlagen zumindest zum Nachdenken, wenn nicht zum Umdenken, was unseren Umgang mit der Natur betrifft.

Ein Teil seiner Fotografien sind großformatige Luftaufnahmen, die die Erde so zeigen, wie sie sich durch Einwirkung des Menschen entwickelt hat, dennoch greift es zu kurz, Burtynsky als „Landschaftsfotografen“ einzuordnen. Seine Bilder, an der Schnittstelle zwischen dokumen-tarischer und künstlerischer Fotografie einzuordnen, sind allesamt in ihrem Aussagegehalt und ihrer Wirkung äußerst subtil und vielschichtig.


Elif Ersin Sarigül "Weder Gast noch Arbeiter" 29.08.2022

Als ich 2016 im Alter von 33 Jahren aus der Türkei nach Deutschland zog, wurde mir klar, dass von mir erwartet wurde, anders zu sein, als ich bin. Es gab bestimmte Erwartungen, wie ich mich verhalten sollte, was ich mögen sollte, was ich tun oder nicht tun sollte. Ich war nicht der Einwanderer, den manche von mir erwartet hatten. Ich hatte das Bedürfnis zu zeigen, wer ich bin und auch, dass ich nicht außergewöhnlich bin. Ich fühlte mich nicht außergewöhnlich und das wollte ich beweisen. Ich benutzte die Fotografie als Werkzeug, um meine Identität zu erforschen und auszudrücken, indem ich andere Menschen fotografierte. In gewisser Weise war dies ein Versuch, der Gesellschaft, in der ich versuche, mein neues Kapitel in meinem Leben aufzubauen, zu zeigen, wer ich bin.

Warum wandern Menschen im 21. Jahrhundert nach Deutschland ein? Was hinterlassen sie in ihrem Heimatland? Was tragen sie mit? Wer sind sie? Das Projekt geht den Antworten auf diese Fragen nach, indem es die Geschichten von Menschen visualisiert, die in den letzten Jahren aus der Türkei nach Deutschland gekommen sind. Mit Porträts, die an Orten aufgenommen wurden, an denen die portraitierten Menschen leben, ist es mein Ziel, diese Menschen den Betrachtern näher zu bringen.




Bernd Krause "Stadtansichten Berlin" 29.08.2022

In 4 Rubriken:  Architektur, Denkmäler, Menschen, Regierungsviertel berichte ich über Berlin. 



Zu Gast beim Stammtisch: Nina Welch-Kling "on the street" 03.10.2022

Nina Welch-Kling ist wohl eine Idealbesetzung, wenn es um Gäste für unseren Stammtisch geht. Geboren ist sie in Schweinfurt, sie lebt aber in New York City. Sie hat in Chicago ihren Bachelor of Fine Arts gemacht, ihren Master of Architecture in Los Angeles.
Ihre Passion ist die Fotografie in den Strassen von New York. Besser kann man es wohl kaum treffen. Sprechen können wir mit der Fotografin deutsch, zeigen wird sie uns ihre sehr besondere Art der street photography aus der wohl für dieses Genre prädestinierten Stadt. Sie arbeitet sowohl schwarzweiß als auch in Farbe, immer aber mit einem scharfen Block auf außergewöhnliche Momente in der großen Stadt. Insofern ist nicht die klassische street photography ihr Thema, sondern ihre Suche nach dem besonderen Augenblick mit außergewöhnlichem Licht und bemerkenswerter Atmosphäre. Ihre Bilder profitieren enorm durch die breite Ausbildung in Sachen Bildwirkung, Graphik und Gestaltung, die ihre Bilder immer zu Hinguckern machen. Wir freuen uns sehr auf unseren großartigen Kontakt in „The Big Apple“.



Offene Beiträge


Hier gibt es eine Übersicht über künftige Beiträge und ihren Bearbeitungsstatus, auch als Anregung für weitere eigene Beiträge zu dem jeweiligen Thema.

Weitere Informationen unter

 
ℹ️ Beitragsformate  
und
 ℹ️ für Referenten

Fertige Präsentationen werden nach Absprache mit dem Referenten möglichst bald terminiert. Vorrang haben externe Beiträge und Beiträge von Mitgliedern, die im Kalenderjahr noch keine Präsentation beigetragen haben.

Kleine Beiträge (Pinboard, Just released, Bildbesprechung) werden in zeitlicher Reihenfolge des Eingangs terminiert, in der sie auch auf der Homepage platziert werden.

Organisatorische Erfordernisse und besondere Umstände wie Eilbedarf bei einem Hinweis auf eine laufende Ausstellung werden berücksichtigt.

Pinboard

  • Bernhard Huesken  (30.05.2022)
Vera Wolber (04.04.2022)
  • Till Brönner (Jazz Musiker) „Promibonus oder Talent?“  




Just Released

Vera Wolber (18.04.2022)
  • Ist das ZEN-Fotografie? 

Bildbesprechung

  • Rüdiger  Schmidt (30.05.2022) "Bahnhof Lüttich"
  • Bernhard Huesken  (21.02.2022)
  • Volker Frenzel (04.04.2022)  "Schön kann jeder".
  • Joachim Steurer (07.03.2022)




Beiträge 2022

Mitgliederbeiträge:  22. v. 25

Gastbeiträge:   7 v. 8
 
Kleinbeiträge (Pinboard, Just released, Bildbesprechung): 

Containerabende 

30.05.2022   2 v. 6
05.09.2022   0 v. 6
05.12.2022   0 v. 6

Diskussionsabende: 31.10.2022    0 v. 2

Container Kleinbeiträge (Pinboard, Just released, Bildbesprechung) je 15 Minuten



30.05.2022 / Rüdiger_S / Bernhard_H
05.09.2022
05.12.2022

Renate E. Meyer präsentiert Spencer Tunick / 18.07.2022

In Arbeit