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Liebe Besucherinnen und Besucher,

Sie befinden sich auf der Seite des DVF-Fotostammtischs.  Wir sind eine Gruppe aktiver Amateurfotografinnen und Amateurfotografen, die sich alle zwei Wochen montags um 19 Uhr zu einem virtuellen Stammtisch trifft.

Detaillierte Informationen zum Stammtisch zu Kontaktaufnahme, Fragen und Anregungen u.a. finden Sie unter  

 ℹ️ Der Stammtisch


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Programm

(Stammtisch-Programm der kommenden Abende)

Info-Brief

(Programmvorschau für den kommenden  Monat) 

Unser nächster Stammtisch findet statt am:


04.07.2022

19 Uhr

 

 

Zu Gast beim Stammtisch: André Mühling 

 Der Beitrag ist öffentlich!  

 



 ℹ️ Gäste: gerne gesehen!



In Vorbereitung:

  • Zu Gast beim Stammtisch: Jürgen Scriba „Außendienst“ 05.12.2022

  • Klaus Klein "15 Jahre Urban Sketchers –  das Skizzenbuch geht online."

  • Diandra Donecker

  • Christopher Thomas

Zu Gast beim Stammtisch: André Mühling (04.07.2022)

André Mühling betreibt in München seit mehr als 20 Jahren ein Fotostudio, in dem er sich mit dem Schwerpunk Stilllife und Architektur um Kundenwünsche kümmert. Daneben betreibt er allerdings schon lange ein hochinteressantes Langzeitprojekt mit dem Thema Landschaft. Mit einer speziell konstruierter Großbildkamera fängt er den gesamten Bildkreis seiner Objektive ein. Ohne die für uns so selbstverständliche rechteckige Begrenzung sind seine Bilder kreisrund und weisen eine magische vignettierende Begrenzung auf, die mit der Abbildungsleistung der Objektive zusammenhängt. So gewinnen selbst altbekannte Motive eine Aura des Außergewöhnlichen, sie gewinnen vollkommen selbstverständlich unsere Aufmerksamkeit. Wir entdecken mit André Mühling die Welt neu, sei es München, Sardinien, Italien, seien es einfach Bäume. Obwohl runde Bilder, auch Tondos genannt, in der Kunstgeschichte wohlbekannt sind, sind sie uns als Fotoarbeiten so unvertraut, dass Mühlings Motive sofort den Fotografen erkennen lassen. Bei seinem Besuch bei uns am Stammtisch wird uns André Mühling über seine Arbeiten und seine Ideen berichten.


Weitere Informationen zum Stammtisch

ℹ️ Der Stammtisch
 bzw.  Stammtisch - Archiv


Demnächst

Diese Beiträge sind auch für Gäste, Freunde und Interessierte (auch außerhalb des DVFs) nach kurzer formloser Anmeldung per E-Mail zugängig. (walter.nussbaum@dvf-hessen-rheinland-pfalz). Zugang zum Stammtisch und zum Stammtischprogramm über die Schaltfläche "zum Stammtisch". Ab 19 Uhr (reguläre Anfangszeit) gibt es keine Betreuung bei der Anmeldung. Ein "Probe-Login" ist nach Absprache jederzeit möglich.

Entschuldigt bitte das "Durcheinander" in der Sortierung der Beiträge. Die Sortierreihenfolge ist von der Bildschirmgröße abhängig. Auf einem großen Schirm werden die Beiträge zeilenweise, auf einem kleinen spaltenweise dargestellt. Auch eine nachträgliche Umgruppierung der Beiträge ist zeitaufwendig,

 



Adolf Eberle "Fotostadt Venedig: Die Kunstbiennalen" -Teil 1 18.07.2022

Schon fast zwei Jahrzehnte besuchen meine Frau und Ich Venedig zur Biennalezeit. Durch die Biennale wird dieser einzigartige Ort noch interessanter. Hunderte von Künstlern präsentieren Ihre Werke verteilt über die Stadt, auf dem Arsenale-Gelände, den Giardini mit den Länderpavillions und in Palästen und auf Plätzen. Meine Fotos waren anfangs mein Reisetagebuch um später zuhause die Eindrücke noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Mitgliedschaft  in einem Fotoclub  inspirierte mich dann „neue Bilder“ in diesen Bildern zu sehen und damit Geschichten zu erzählen.




Hannelore und Joachim Bliemeister "„Landschaftsfotografie“ 01.08.2022





Nachdem wir mit Edward Burtynsky über seine Bilder zu den Landschaften vorgedrungen sind, versuchen wir nun umgekehrt, ausgehend von den Landschaften, zu aussagekräftigen Bildern zu kommen.

Viele haben ihren Einstieg in die Fotografie über die Dokumentation von Unternehmungen und Reisen gefunden, oft verbunden mit der fotografischen Beschreibung von Land und Leuten. Wie werden beispielsweise diese Erinnerungen dann zu Bildern einer Landschaft?

Schließlich gehört die Landschaftsfotografie zu den am meisten genannten Genres, wenn man Fotografinnen und Fotografen nach ihren bevorzugten Motiven fragt.

Doch nicht selten erweisen sich die Fotos als keineswegs so eindrucksvoll wie die Landschaften in unserer Erinnerung. Woran liegt dies? Mit welchem Ziel fotografieren wir überhaupt Landschaften? Lassen sich Kriterien für ein eindrucksvolles Landschaftsfoto aufstellen? Wenn ja, welche? Müssen Landschaften „wirklich“, „ästhetisch“ oder gar „schön“ sein? Welche Empfehlungen und Hinweise für Fotografinnen und Fotografen lassen sich formulieren? Sind dabei die zahlreich angebotenen Fotoreisen, meist kombiniert mit Workshops, hilfreich? Fragen über Fragen, auf die wir anhand von Bildbeispielen und eigener Erfahrungen Antworten finden möchten.

Ganz allgemein würden wir den verkürzenden Begriff „Landschaftsfotografie“ lieber durch „Fotografische Erzählungen über eine Landschaft“ ersetzen. In Anlehnung an einen Ausspruch von Hans Meyer-Veden gilt dabei sicher: Landschaftsfotografie ist deshalb so schwierig, weil sie allen so bekannt zu sein scheint.

Hannelore und Joachim Bliemeister


Eckhard Koch "Die Beelitzheilstätten" 01.08.2022

Eine Fototour durch die Beelitzheilstätten.

Zwischen 1898 und 1930 lies die Landesversicherungsanstalt Berlin die Beelitz-Heilstätten errichten. Behandelt wurden vorwiegend Personen aus der Mittel- und Unterschicht. Mit 60 Gebäuden auf einer Gesamtfläche von rund 200 Hektar handelt es sich um einen der größten, denkmalgeschützten Krankenhauskomplexe im Berliner Umfeld.

Das später von der Roten Armee genutzte Gelände ist heute ein Eldorado für Lost-Place-Fotografen. 2019 hatte ich Gelegenheit an einer von "go2Know" organisierten Tour teilzunehmen.


 





Edward Burtynsky (vorgestellt von Ulrich Persch) 01.08.2022 ??

Der kanadische Künstler (geb. 1955) wird seit über 30 Jahren zu den „Großmeistern“ der zeitgenössischen Fotografie gezählt, in einer Reihe etwa mit Sebastiao Salgado oder Thomas Struth. Seine Werke findet man u.a. im Solomon R. Guggenheim Museum in New York, in der National Gallery of Canada oder in der Bibliothèque nationale de France. Sie sind in großformatigen Bildbänden veröffentlicht worden, am bekanntesten davon mehrere Sammlungen zu Steinbrüchen (z.B. „Carrara Quarries“, Italien, 1993), Industrieanlagen („Urban Mines: Metal Recycling“, Kanada, USA, 1997-1999) oder zur Gewinnung des Rohstoffs Öl („Oil“, Kanada, China, Aserbaidschan, USA, 2007). Ein neueres (und möglicherweise sein bekanntestes) Werk trägt den Titel „Water“ (2013) und zeigt Aufnahmen von nahezu allen Kontinenten.

Burtynskys Fotografien vermitteln in ihrer Gesamtheit ein Bild der Oberfläche unseres Planeten Erde, wobei einmal deren natürliche Schönheit, überwiegend aber der Ressourcenverbrauch durch den Menschen in unserem Zeitalter dokumentiert wird. Seine Fotos zeigen in ihrer Mehrzahl die dramatischen Veränderungen unserer Umwelt infolge der industriellen Produktionsweise, jedoch ohne den moralischen Zeigefinger zu heben oder eine unmittelbare Anklage aussprechen zu wollen. Dennoch bringt uns die eigentümliche Ästhetik der von ihm gezeigten, großenteils vom Menschen „verbrauchten“ Landschaften und der Industrieanlagen zumindest zum Nachdenken, wenn nicht zum Umdenken, was unseren Umgang mit der Natur betrifft.

Ein Teil seiner Fotografien sind großformatige Luftaufnahmen, die die Erde so zeigen, wie sie sich durch Einwirkung des Menschen entwickelt hat, dennoch greift es zu kurz, Burtynsky als „Landschaftsfotografen“ einzuordnen. Seine Bilder, an der Schnittstelle zwischen dokumen-tarischer und künstlerischer Fotografie einzuordnen, sind allesamt in ihrem Aussagegehalt und ihrer Wirkung äußerst subtil und vielschichtig.


Ernst Fritzemeier "People-Fotografie" 15.08.2022

Ein Erfahrungsbericht von Ernst Fritzemeier

Menschen zu fotografieren ist für viele Fotografen eine Herausforderung, die sie aus verschiedenen Gründen nicht angehen. Dabei kann die People-Fotografie neben beeindruckenden Bildern auch wertvolle soziale Kontakte bringen, die sonst so nicht zustande kommen würden.

Ernst Fritzemeier berichtet aus seinen Erfahrungen mit der People-Fotografie im privaten als auch im beruflichen Umfeld sowie bei Portrait-Shootings und bei der Street-Fotografie. Er teilt seine Erfahrung, worauf es ankommt, um ausdruckstarke Bilder von Menschen zu fotografieren. Dieses illustriert er mit Hilfe entsprechender Bilder aus seinem Portfolio.


Elif Ersin Sarigül "Weder Gast noch Arbeiter" 29.08.2022

Als ich 2016 im Alter von 33 Jahren aus der Türkei nach Deutschland zog, wurde mir klar, dass von mir erwartet wurde, anders zu sein, als ich bin. Es gab bestimmte Erwartungen, wie ich mich verhalten sollte, was ich mögen sollte, was ich tun oder nicht tun sollte. Ich war nicht der Einwanderer, den manche von mir erwartet hatten. Ich hatte das Bedürfnis zu zeigen, wer ich bin und auch, dass ich nicht außergewöhnlich bin. Ich fühlte mich nicht außergewöhnlich und das wollte ich beweisen. Ich benutzte die Fotografie als Werkzeug, um meine Identität zu erforschen und auszudrücken, indem ich andere Menschen fotografierte. In gewisser Weise war dies ein Versuch, der Gesellschaft, in der ich versuche, mein neues Kapitel in meinem Leben aufzubauen, zu zeigen, wer ich bin.

Warum wandern Menschen im 21. Jahrhundert nach Deutschland ein? Was hinterlassen sie in ihrem Heimatland? Was tragen sie mit? Wer sind sie? Das Projekt geht den Antworten auf diese Fragen nach, indem es die Geschichten von Menschen visualisiert, die in den letzten Jahren aus der Türkei nach Deutschland gekommen sind. Mit Porträts, die an Orten aufgenommen wurden, an denen die portraitierten Menschen leben, ist es mein Ziel, diese Menschen den Betrachtern näher zu bringen.




Zu Gast beim Stammtisch: Annemarie Zethof und Martijn van Pieterson" Galeristen aus Antwerpen" 05.09.2022

An diesem Stammtischabend haben wir Galeristen aus Antwerpen zu Gast, die uns ihre Galerie und die japanische Fotografie nahebringen wollen. Die Fotografie ist eine westliche Erfindung, die im 19. Jahrhundert von den Niederländern und Amerikanern in Japan eingeführt wurde. Diese Vertreter der westlichen Kultur brachten den Japanern die Fotografie also bei, so dass die japanische Fotografie zunächst stark vom Westen beeinflusst wurde. Später wurden jedoch spezifische Elemente der japanischen visuellen Kultur in die Fotografie aufgenommen, die sich so zu einer echten japanischen Fotografie entwickelte.  Die beiden Galeristen Annemarie Zethof und Martijn van Pieterson bringen uns in inzwischen 48 Ausstellungen immer wieder neue fotografische Positionen nahe. In wunderbaren Räumen präsentieren sie in sensibel gestalteten Hängungen japanische, aber auch europäische Künstler, die sich der japanischen Bildsprache widmen. Wir freuen uns, beide Galeristen bei uns begrüßen zu dürfen, Einsichten in ihr Spezialgebiet und in einige Ausstellungen zu bekommen und zu lernen, wie eine Galerie betrieben wird.

On this regulars' evening we have gallery owners from IBASHO in Antwerp as our guests who want to introduce us to their gallery and Japanese photography. Photography is a Western invention that was introduced to Japan by the Dutch and Americans in the 19th century. These westerners thus educated the Japanese about photography and therefore there has been great Western influence in Japanese photography. However, later on specific elements within Japanese visual culture have been included into the photography that consequently developed into a genuine Japanese photography. The IBASHO gallery in Antwerp is a place to discover the visual language of Japanese photography. The two gallery owners Annemarie Zethof and Martijn van Pieterson keep introducing us to new photographic positions in what are now 48 exhibitions. In wonderful rooms, they present sensitively designed hangings of Japanese, but also European artists who are dedicated to the Japanese visual language. We are pleased to welcome both gallery owners, to gain insights into their special field and into some of their exhibitions, and to learn how a gallery is run.

Bernd Krause "Stadtansichten Berlin" 29.08.2022

In 4 Rubriken:  Architektur, Denkmäler, Menschen, Regierungsviertel berichte ich über Berlin. 



Andreas Perlick "KITZMANN" 19.09.2022

KITZMANN von Andreas Perlick Bier ist in Franken nicht nur Lebensmittel, sondern Kulturgut. Deshalb klang es wie ein Paukenschlag in Erlangen, als im September 2018 die Traditionsbrauerei Kitzmann nach 300 Jahren Betrieb ihren Betrieb einstellte. Wir, das heißt der Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik der Universität Erlangen, betreiben eine kleine Lehr- und Forschungsbrauerei und hatten mit Kitzmann kooperiert. So konnte ich schnell den Kontakt aufbauen und bekam tatsächlich eine Fotoerlaubnis. An drei Vormittagen erkundete ich das Kitzmanngebäude und hielt es mit meiner Lochkamera visuell fest. In den folgenden Tagen wurde das Gebäude dann endgültig geschlossen und die Brauereianlagen wurden abgebaut. In meinem Vortrag werde ich ein Büchlein vorstellen, dass ich mit den damals entstandenen, inzwischen historischen Bildern erstellt habe. 


Walter Nussbaum "Windräder" 19.09.2022

Gegenüber den traditionellen, klassischen Windmühlen mit ihrem gedrungenen, eher puttenhaften Erscheinungsbild wirken die modernen Windräder sehr spartanisch, karg, schlicht – aber auch elegant und dynamisch. Der Turm, als imposantester Teil der Anlage, bietet weder dem Wind noch dem Fotografen viel Angriffsfläche. An seinem Ende thront – leider sehr weit entfernt von der Beobachtungsposition am Boden – das funktionale Zentrum der Konstruktion, die Gondel, mit ihrem allerdings immer ähnlichem Erscheinungsbild und dem dreiblättrigen Rotor. Fotografisch ist daher auch dieser wichtige Abschnitt der Anlage recht sperrig. Aussichtslos scheint es zu sein, bei fertiggestellten Windrädern deren physikalische Präsens, deren beeindruckende Größe fotografisch darzustellen. Bei der notwendigen Reduktion des Bildes auf Bildschirmgröße gehen die großen Widersprüche zwischen filigranem Erscheinungsbild (aus der Distanz) auf der einen Seite und dem tatsächlichen raumfüllenden und massigem Auftreten der Anlage auf der anderen Seite schnell verloren.
Da absehbar ist, dass Windräder unsere Landschaft immer stärker dominieren und mit ihrem spargelartigen Erscheinungsbild und ihrer endemischen Verbreitung unser Landschaftsbild wie kaum eine andere technische Errungenschaft der letzten 10 Jahre verändern werden, sollte das Grund genug sein, sich trotz aller fotografischen Bedenken mit diesem Phänomen auseinanderzusetzen und sich somit auf eine wichtige, bisher nicht relevante Determinante unserer Landschaft einzulassen. 




Herbert Kohtes "Hamburger Szeneviertel" 17.10.2022

In diesem Beitrag stellt Herbert Kohtes seine Eindrücke über zwei Hamburger Szeneviertel vor. Hamburg ist eine Stadt mit vielen Facetten. In bestimmten Vierteln ist das Leben bunt, schrill und vielfältig. Im vorletzten und letzten Jahrhundert verschwanden durch Abriss oder Zerstörung immer mehr historische Gebäude der besonders eng bebauten Wohnquartiere in Teilen der Alt- und Neustadt. Vor einigen Jahren sollten die restlichen verbliebenen Häuser überwiegend abgerissen und nur wenige wieder saniert und aufgestockt werden. Doch dann besetzten Anhänger der alternativen Szene, Kunstschaffende und Aktivisten die zum Abriss geplanten Häuser. Verfallene Gebäude entwickelten sich zu Wohnungen, Ateliers und Ausstellungsräumen. Ein anderer Stadtteil erfuhr in den letzten Jahren einen Aufschwung und es kam zu Häusersanierungen. Neben Restaurants und Cafés entstanden szenige Läden und Boutiquen, die zum Stöbern einladen. Das kreative Milieu dieser Viertel zeigt sich auch in der aktiven Straßenkunst-szene.






 



Zu Gast beim Stammtisch: Christopher Thomas 31.10.2022

Christopher Thomas ist Absolvent der Bayerischen Staatslehranstalt für Fotografie und arbeitete zunächst enorm erfolgreich als Werbe- und Reportagefotograf in der ganzen Welt. Zahlreiche Auszeichnungen machen den Stellenwert dieses in München lebenden Fotograf deutlich. Sobald man allerdings sein künstlerisches Werk entdeckt, wird schnell klar, dass Christopher Thomas eigentlich ein Zauberer ist. Er liebt die Großstadt, entdeckt in ihr allerdings eine magische Seite, die uns Normalsterblichen nur durch seine Bilder zugänglich ist. Mit Großformatkamera und Polaroidfilm ausgerüstet und mit Langzeitbelichtungen feiert er die Monumentalität der Gebäude, Strassen und Plätze, präsentiert sie als edle Drucke, die die Anmutung früherer Radierungen haben. So bekommen die portraitierten Städte den Charakter von Bühnenbildern oder Skulpturen, die von Thomas jenseits der normalen Erlebniswelt als Sehnsuchtsorte vorgeführt werden. Nach dem Abschluss dieses Projekts der Städteportraits sucht Thomas weiter nach der Magie in unserer Welt, diesmal in betörenden Farben und in lost places. Der Besuch von Christopher Thomas ist für den 31.10.2022 geplant, wenn nicht wichtige Termine des Fotografen dazwischen kommen. Wir freuen uns auf ihn und sein Werk.


 

Zu Gast beim Stammtisch: Marita Klemt, Gina Hartwich, Lina Prehn und Ulrich Schepp "A gun for hire" 07.11.2022

"A gun for hire" nannte sich Helmut Newton gelegentlich selbst: Jemand, der im Auftrag von Modelabels, Badewannen- und Autoherstellern, von Juwelieren oder Baumärkten deren Produkte ablichtete und ungewöhnliche Bilder entstehen ließ, die die Mode- oder Produktfotografie teilweise revolutionierten.  www.smb.museum/ausstellungen/detail/helmut-newton-a-gun-for-hire/


Wir haben uns bei der Auswahl dieses Referenten, wie wohl viele Kunden auch, für Herrn Schepp und sein Team entschieden, weil seine Bilder überzeugen - und genau hier liegt unser Fokus. Das Spektrum dieses Fotografen könnte kaum größer sein, Ulrich Schepp ist Berufsfotograf mit Sitz in Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Los Angeles, er bewegt sich in der Welt der modernen Auftragsfotografie mit professionellem Fotostudio, einer langjährigen Erfahrung und einem hochmotiviertem Team, trittsicher und souverän und vor allem Genre-übergreifend. Er beobachtet  Menschen in Alltagssituationen, erstellt professionelle Businessportraits, besucht und dokumentiert Veranstaltungen jeder Art und widmet sich intensiv der Werbefotografie. Dabei sucht Ulrich Schepp bis heute immer wieder nach neuen Herausforderungen und künstlerischen Horizonterweiterungen. Er ist immer auf der Suche nach der „Seele“ der Menschen, die er in seinen Fotografien widerspiegelt, nach dem „Gesicht“ der Gegenstände, dessen Charakteristika er in seinen Bildern festhält oder er versucht Architektur zum Leben zu erwecken, erfahrbar zu machen, um letztendlich mit seinem Team  den Vorstellungen und Ansprüchen seiner Kunden gerecht zu werden. In seine hochinteressante Arbeitsweise, die Zusammenarbeit im Team und seine Bildwelt wird er uns am 07.11.2022 einführen.


Zu Gast beim Stammtisch: Jürgen Scriba „Außendienst“ 05.12.2022

Die „Street-Fotografie“ war bereits mehrfach Thema im „Stammtisch“, und wir haben einige herausragende Beispiele sehen können. Jürgen Scriba, Geschäftsführer der „Deutschen Fotografischen Akademie“ und schon lange bekannt für Fotoprojekte verschiedener Art, hat in den letzten Jahren ein damit verwandtes Konzept entwickelt: die „Road Photography“. Um sich seiner Leidenschaft Fotografie auf berufsbedingten Fahrten quer durch Deutschland auch unterwegs widmen zu können, hat er sein Auto nach eigener Aussage „zur Kamera umfunktioniert“ und die „Road“- Szenen während des Fahrens festgehalten. Herausgekommen ist eine beachtliche Anzahl von Aufnahmen (über 70.000!), die der Künstler 15 Rubriken zugeordnet hat. Seine Bilder, aufgenommen in den verschiedensten Umgebungen, Wetterlagen und zu allen Tages- und Nachtzeiten, zeigen Motive und Szenerien, die jedem von uns während des Autofahrens begegnen, aber in aller Regel gar nicht bewusst wahrgenommen werden: Gebäude, Baustellen, Verkehrssituationen, landschaftliche Details und vieles mehr. Jürgen Scribas Konzept liegt ein komplexes und hochinteressantes Verständnis von Authentizität und subjektiver Wahrnehmung zugrunde, das er uns in seinem Vortrag gern erläutern wird. Darauf dürfen wir gespannt sein.


Zu Gast beim Stammtisch: Diandra Donecker "Fotografie ist unglaublich sexy" 16.01.2023

Diandra Donecker ist Kunsthistorikerin MA und Geschäftsführerin und Partner des Auktionshauses Grisebach in Berlin. Erfahrungen konnte Frau Donecker im Metropolitan Museum in New York, im British Museum in London und beim renommierten Auktionshaus Christie’s in der Repräsentanz in München sammeln. Bei Grisebach ist Donecker seit 2017 und seit 2019 leitend tätig. Hier ist sie unter anderem in ihrer Rolle als Leitung der Abteilung für Photographie verantwortlich für eine Aktualisierung der Sparte. Als so ausgewiesene Expertin für Photographie gibt es wohl nicht viele, die ähnlich qualifiziert sind, über den internationalen Photographiekunstmarkt zu sprechen. Es mag zunächst verwunderlich erscheinen, die Geschäftsführerin eines Auktionshauses zum Photostammtisch von Amateuren einzuladen – einmal ganz abgesehen von ihrer überraschenden und freundlichen Zusage. Wir glauben, dass der Kunstmarkt so großen Einfluß auf die Rezeption von Kunst hat – auch von uns Amateurphotographen – dass es ganz besonders wichtig ist mit Menschen zu sprechen, die sich in diesem Bereich auskennen und ihn sogar selbst gestalten. Frau Donecker wird uns also am 16. Januar 2023 entführen in die Welt der Kunst und des Kunstmarktes -  der sicher für viele von uns eher verschlossen,  wenn nicht völlig unbekannt ist. Es kann eigentlich nur hochspannend werden.


Zu Gast beim Stammtisch: Nina Welch-Kling "on the street" 15.05.2023

Nina Welch-Kling ist wohl eine Idealbesetzung, wenn es um Gäste für unseren Stammtisch geht. Geboren ist sie in Schweinfurt, sie lebt aber in New York City. Sie hat in Chicago ihren Bachelor of Fine Arts gemacht, ihren Master of Architecture in Los Angeles.
Ihre Passion ist die Fotografie in den Strassen von New York. Besser kann man es wohl kaum treffen. Sprechen können wir mit der Fotografin deutsch, zeigen wird sie uns ihre sehr besondere Art der street photography aus der wohl für dieses Genre prädestinierten Stadt. Sie arbeitet sowohl schwarzweiß als auch in Farbe, immer aber mit einem scharfen Block auf außergewöhnliche Momente in der großen Stadt. Insofern ist nicht die klassische street photography ihr Thema, sondern ihre Suche nach dem besonderen Augenblick mit außergewöhnlichem Licht und bemerkenswerter Atmosphäre. Ihre Bilder profitieren enorm durch die breite Ausbildung in Sachen Bildwirkung, Graphik und Gestaltung, die ihre Bilder immer zu Hinguckern machen. Wir freuen uns sehr auf unseren großartigen Kontakt in „The Big Apple“.



Offene Beiträge

Hier gibt es eine Übersicht über künftige Beiträge und den Stand der Anmeldungen, auch als Anregung für weitere eigene Beiträge zu dem jeweiligen Thema.

Weitere Informationen unter

 ℹ️ Beitragsformate  

und

 ℹ️ für Referenten

Die Aufnahme von Beiträgen in das Programm erfolgt nach der Reihenfolge ihrer Anmeldung. Fertige Präsentationen werden nach Absprache mit dem Referenten terminiert. Kleine Beiträge (Pinboard, Just released, Bildbesprechung) werden entsprechend der freien Plätze in den Programmkalender aufgenommen. Wir wollen in Abstimmung mit den einzelnen Autorinnen und Autoren eine kleine Warteliste mit nicht terminierten Präsentationen führen, um gegebenenfalls flexibel auf unvorhergesehenen Bedarf reagieren zu können.

Organisatorische Erfordernisse und besondere Umstände wie Eilbedarf bei einem Hinweis auf eine laufende Ausstellung werden berücksichtigt.

 

Ab jetzt nehmen wir von Euch so viele Vorschläge für Präsentationen und Kleinbeiträge entgegen, wie wir in den nächsten sechs Monaten voraussichtlich im Programm unterbringen können. Wenn diese Grenze erreicht ist, setzen wir die Annahme von Vorschlägen aus, bis wieder Platz für neue Präsentationen freigeworden ist. Darüber informieren wir unter „Offene Beiträge“ auf der Homepage.

Bitte erleichtert uns die Arbeit und informiert Euch – vor der Anmeldung eines Beitrags - auf der Homepage, ob Platz für Beiträge frei ist. Das hilft uns sehr.

Belegung der Termine für interne Kleinbeiträge

 

30.05.2022 (Kleinbeiträge)

  • Bernhard Huesken (Bildbesprechung)
  • Evelin Lieback (Pinboard) über Alec Soth
  • Ernst Fritzemeier (Pinboard)„Ausstellung 5 x Deutschland von dem Fotografen Jörg Müller“
  • Volker Frenzel (Bildbesprechung) 
  • Adolf Eberle (Just released) Überlagerung von Fotos. 

05.09.2022 (Kleinbeiträge) -->  Termin wird verschoben 

05.12.2022 (Kleinbeiträge) -->  Termin wird verschoben 


Belegung der Termine für Gastbeiträge

06.06.2022

  • Felicitas von Lutzau

04.07.2022

  • André Mühling

05.09.2022

  • Annemarie Zethof und Martijn van Pieterson"

03.10.2022

  • Abgesagt (Treffen in Koblenz!) 

31.10.2022

  • Christopher Thomas

07.11.2022 

  • Marita Klemt, Gina Hartwich, Lina Prehn und Ulrich Schepp

05.12.2022 

  • Jürgen Scriba „Außendienst“ 05.12.2022

16.01.2023
  • Frau Donecker
20.02.2023
  • nn
14.04.2023
  • nn

15.05.2023

  • Nina Welch-Kling 

Belegung der Termine für interne Präsentationen

18.04.2022

  • Bernhard Huesken
  • Walter Nussbaum
20.06.2022
  • Evelin Lieback ("Das Kumbh Mela")
  • Ekkehard Wulff (Vorstellung)
  • Volker Frenzel

18.07.2022

  • Adolf Eberle
01.08.2022
  • Hannelore / Joachim Bliemeister 
  • Ulrich Persch
  • Eckhard Koch

15.08.2022

  • Ernst Fritzemeier "People-Fotografie" 
  • Klaus Klein  "15 Jahre Urban Sketchers –  das Skizzenbuch geht online"

29.08.2022

  • Bernd Krause "Stadtansichten Berlin"
  • Elif Ersin Sarigül "Weder Gast noch Arbeiter"
  • nn

Belegung der Termine für Themenabende

31.10.2022
  • nn
  • nn

Klaus Klein "15 Jahre Urban Sketchers – das Skizzenbuch geht online." (15.08.2022 )

2007 ruft Gabriel Campanario die Urban-Sketchers-Bewegung in Seattle (USA) ins Leben. Inzwischen bilden Tausende von Künstlern eine weltweite Gemeinschaft der Urban Sketchers (USk)

Das Manifest der Urban Sketchers:

„Wir zeigen die Welt, Zeichnung für Zeichnung!“.

Die Aktivitäten der Urban Sketchers:

Gruppen, Material, Werkzeuge

Die Urban Sketchers-Gemeinschaften / Symposien:

International, national, professionelle Künstler oder begeisterter Amateur. 

 

Bin ich nur dann Urban Sketcher, wenn mich der Community anschließe Teil?

Bleibe ein Anhänger des traditionellen Skizzenbuchs, wenn ich kein Mitglied der Community bin, meine Skizzen nicht ins Netz stelle und keinen Blog habe?

 

 

 

Evelin Lieback "Von Lhasa zum Basecamp des Mount Everest- Eine Reise durch Tibet"

In Arbeit

Andreas Perlick "... da laß Dich ruhig nieder!"

Manche Fotografinnen und Fotografen können das wahrscheinlich nachvollziehen, selbst wenn man eigentlich ohne Vorgabe - ziellos sozusagen - seine Motive sucht, machen sich doch bei der nachträglichen Durchsicht der Bilder besonders beliebte Motive bemerkbar. Dann bietet es sich an, solchen Vorlieben kleiner oder große Serien zu widmen. Bei Andreas Perlick sind Bänke, Stühle und Tische solche beliebten Motive. Sie reizen wohl einerseits wegen der klaren und attraktiven Formen und dem Licht, das sie gerne umspielt, es mag aber auch die Gemeingültigkeit von Sitzgelegenheiten für uns alle sein, die beim Betrachter wohl unvermeidlich eigene Erinnerungen und Emotionen wachrufen. So fühlt sich wohl fast jeder von solchen Bildern eingefangen. Mit seiner Serie „da laß dich ruhig nieder“ hat Andreas Perlick ein Büchlein seines Libretto-Formats gestaltet, das er uns vorführen wird. 


Walter Nussbaum "Der Rhein als Transportweg II"

Die Bahn
Auf der engen Talsohle des Mittelrheintals suchen  täglich neben einer Unmenge amüsierhungriger - und  parkplatz- und event-suchenden Touristen, auch   550 Schiffe und 400 Züge ein Durchkommen , einen passenden Platz.

Natürlich bleibt das nicht ohne Spuren, die Fahrrinne ist auf die Bedürfnisse der Reder und die Bahnstrecke auf die Belange der Bahn optimiert usw. Der Mix an Sinneseindrücken ist für Unbedarfte überwältigend, beeindruckend oder je nach Charakter einfach nur nervend.

Über die Fahrrinne habe ich ja bereits im März 2022 berichtet. Heute geht es um fotografisch erfassbare Eindrücke im direkten oder indirekten Zusammenhang mit dem Schienenverkehr.  Wie z.B. historische und moderne Streckensicherungsmaßnahmen, angefangen von alten Tunneldurchführungen und in die Jahre gekommene Stützmauern bis zu modernen großflächig angelegte Fangnetzkonstruckte.  Beginnen werde ich mit einigen (winterlichen) Eindrücken aus dem Mittelrheintal. Weiter geht es dann mit dem regionalen Schienenverkehr um zum  Schluss geht es um Maßnahmen im Zusammenhang mit der Streckensicherung .